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	<title>SLOW WEAR &#187; Feinolini</title>
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	<description>Slow Wear - Das unabhängige Forum für Individualität, Eigensinn, Qualität und Stil</description>
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		<title>Wann ist ein Mann ein Mann?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 10:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ankowitsch]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Stellt euch, ihr Memmen!&#8221; schreibt  Christian Ankowitsch in der FAZ einen schönen Artikel über Männerbilder in der Krise. Zitat: &#8220;Während alle Welt rätselt, was die Finanzkrise noch bringt, ist das größte Geheimnis schon gelüftet: Viele Manager sind nicht nur Versager, sie sind Schlappschwänze. Und weit davon entfernt, so viril zu sein, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;<a href="http://faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E01CDF46F5AC24283BDF5A44C52C0BD9D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Stellt euch, ihr Memmen</a>!&#8221; schreibt  <a href="http://www.hoeflichepaparazzi.de">Christian Ankowitsch</a> in der FAZ einen schönen Artikel über Männerbilder in der Krise. Zitat: &#8220;Während alle Welt rätselt, was die Finanzkrise noch bringt, ist das größte  Geheimnis schon gelüftet: Viele Manager sind nicht nur Versager, sie sind  Schlappschwänze. Und weit davon entfernt, so viril zu sein, wie sie sich gerne  präsentieren. Damit haben sie nicht nur Banken und Aktiendepots ruiniert,  sondern auch noch ihre Geschlechtsgenossen desavouiert.&#8221; Recht so, und schlecht angezogen sind die Kerle auch noch. Alors enfants, mit Stil und Mut aus der Krise!</p>
<p>Euer Edelardo</p>
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		<title>Sorgfalt?</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2008/06/24/sorgfalt/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 15:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>

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		<description><![CDATA[von Edelardo Feinololini Ich las im dem Artikel der österreichischen Zeitung „Der Standard“: „Bei Dolce &#38; Gabbana bekommen Kunden ab der Frühjahrs/Sommer-Saison 2009 deshalb Pyjamas, die mit der gleichen Sorgfalt hergestellt sind wie Anzüge“. Sehr lustig, welche Sorgfalt? Die chinesischen Hersteller von Dolce/Gabbana sind mir bisher noch nie durch ein besonders qualitäts- oder paßformorientiertes Finish [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-189" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal">von Edelardo Feinololini</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; color: #636363;">Ich las im dem <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3388855">Artikel </a>der österreichischen Zeitung „Der Standard“: „Bei Dolce &amp; Gabbana bekommen Kunden ab der Frühjahrs/Sommer-Saison 2009 deshalb Pyjamas, die mit der gleichen Sorgfalt hergestellt sind wie Anzüge“. Sehr lustig, welche Sorgfalt? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; color: #636363;">Die chinesischen Hersteller von Dolce/Gabbana sind mir bisher noch nie durch ein besonders qualitäts- oder paßformorientiertes Finish aufgefallen. Irgendwie sahen die Anzüge doch schon immer aus wie Schlafanzüge, worüber sollen sich die Kunden von D/G also freuen?</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mal wieder: Luxus</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2008/05/21/mal-wieder-luxus/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 15:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Made in Italy]]></category>

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		<description><![CDATA[Von: Edelardo Feinolini Ich war leider letzte Woche gezwungen, den Städten Mailand und -horribile dictu- New York (sollte eigentlich heißen: Neu Reich) einen Besuch abzustatten. Was ich dort gesehen habe, erinnerte mich recht schmerzlich an ein Zitat von Coco Chanel: „ Luxus ist nicht das Gegenteil von Armut, sondern das Gegenteil von Vulgarität&#8221;. Diese treffende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von: Edelardo Feinolini</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" title="ef-skizze.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze.jpg" height="271" width="225" /></a></p>
<p>Ich war leider letzte Woche gezwungen, den Städten Mailand und -horribile dictu- New York (sollte eigentlich heißen: Neu Reich) einen Besuch abzustatten. Was ich dort gesehen habe, erinnerte mich recht schmerzlich an ein Zitat von Coco Chanel: „ Luxus ist nicht das Gegenteil von Armut, sondern das Gegenteil von Vulgarität&#8221;.</p>
<p>Diese treffende Erkenntnis ist heute weitestgehend verschüttet unter einem Haufen belangloser „Luxus&#8221; Marken, die eigentlich nur eines sind, nämlich vulgär. Der geneigte Leser möge sich die ubiquitären Produkte von Prada, Gucci, Dolce &amp; Gabanna und dem sonstigen Klüngel der „Made in Italy&#8221; Scheinheiligen doch bitte einmal anschauen. Ich darf und muss daran erinnern, dass diese Produkte natürlich in aller Regel nicht wirklich „Made in Italy&#8221; sind, sondern meistens nur in bella Italia verpackt wurden.</p>
<p>Ich möchte Euch deshalb bitten, meine Freunde von Slow Wear weiterhin tatkräftig dabei zu unterstützen, gegen diese Welle der Vulgarität tapfer anzukämpfen.</p>
<p>Euer</p>
<p>Edelardo</p>
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		<title>Muttertag</title>
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		<comments>http://www.slow-wear.de/2008/05/08/muttertag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 09:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Stilhausmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Boutonnière]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea Farmers Club]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[stil]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ehret die Mutter&#8221; geht jetzt ganzjährig: Einen fröhlichen Strauß handgemachter „Blumen&#8221; für das Knopfloch des bemutterten Gentlemans gibt es in Berlin bei Chelsea Farmer&#8217;s Club. Es gilt hier die alte Regel von Edelardo Feinolini: Lieber eine Blume am Revers, als florale Motive auf der Krawatte. Denn eine Boutonnière, also die Blume im Knopfloch am Revers, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ehret die Mutter&#8221; geht jetzt ganzjährig: Einen fröhlichen Strauß handgemachter „Blumen&#8221; für das Knopfloch des bemutterten Gentlemans gibt es in Berlin bei <a href="http://www.chelseafarmersclub.de">Chelsea Farmer&#8217;s Club</a>. Es gilt hier die alte Regel von Edelardo Feinolini: Lieber eine Blume am Revers, als florale Motive auf der Krawatte.</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/05/blumen.jpg" title="blumen.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/05/blumen.jpg" alt="blumen.jpg" /></a></p>
<p><span id="more-309"></span>Denn eine Boutonnière, also die Blume im Knopfloch am Revers, ist ein weltweit akzeptiertes Erkennungsmerkmal der Gentlemen. Der Franzose, mit seinem Hang zum Dramatischen ging während der Französischen Revolution noch weiter: der Adelige mit Geschmack bestieg das Schafott mit einer roten Nelke im Knopfloch &#8211; weniger als Stilmittel, denn als Zeichen seines Mutes.</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/05/blume-2.jpg" title="blume-2.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/05/blume-2.jpg" alt="blume-2.jpg" /></a></p>
<p>Heute sieht man die Boutonnière überwiegend bei Hochzeiten, meist schon leicht welk- wie schön, dass der Chelsea Farmer&#8217;s Club mit seinen „Blumen&#8221; aus Stoff nun das alltagstaugliche immergrüne Gänseblümchen zum Anzug präsentiert.</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/05/blumen-3.jpg" title="blumen-3.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/05/blumen-3.jpg" alt="blumen-3.jpg" /></a></p>
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		<title>Gala go home</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2008/05/03/gala-go-home/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 16:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Gala]]></category>
		<category><![CDATA[stil]]></category>

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		<description><![CDATA[von Edelardo Feinolini Unter dem Titel „Männer, Mode, Stilikone&#8221; schwadroniert Andreas Coenen in dem in dem Hochglanz Klatschblatt „Gala&#8221; über Stil. Mein Lieblingssatz des Autors: „Und Spaß bedeutet in meinem Fall, auch einfach mal die sündhaft teure Tasche von Balenciaga, Schuhe für einen Abend oder das abgefahrene Prada-Hemd zu kaufen, um mein Stilbewusstsein zu erweitern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" title="ef-skizze.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze.jpg" height="243" width="201" /></a></p>
<p>von Edelardo Feinolini</p>
<p>Unter dem Titel <a href="http://www.gala.de/beauty_fashion/maenner/22457/Stilikonen-Maenner-Mode-und-Stilikonen.html?p=1">„Männer, Mode, Stilikone&#8221;</a> schwadroniert Andreas Coenen in dem in dem Hochglanz Klatschblatt „Gala&#8221; über Stil.</p>
<p>Mein Lieblingssatz des Autors: „Und Spaß bedeutet in meinem Fall, auch einfach mal die sündhaft teure Tasche von Balenciaga, Schuhe für einen Abend oder das abgefahrene Prada-Hemd zu kaufen, um mein Stilbewusstsein zu erweitern. Wenn dann doch mal das Konto leer sein sollte, heißt es aber nicht verzagen. Denn mit ein paar Tricks lässt sich aus fast jeder Klamotte ein Look kreieren. Die Jeansjacke wird mit coolen Pins aufgewertet, die Krawatte lässig zum T-Shirt getragen oder der Schal von der Freundin ausgeliehen. Aber das Motto lautet &#8220;Bleib dir treu!&#8221;. Mut ist gut und gehört dazu, aber ein Overkill kann schnell peinlich wirken&#8221;.</p>
<p>Ja Andreas, ein Overkill kann schnell peinlich wirken, aber nicht so, wie ein miserabler Artikel.  Hauptsache, die Jeansjacke ist mit ein paar coolen Pins aufgewertet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf Lohas geht&#8217;s los? Oder doch lieber KHIBQBF?</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2008/04/29/auf-lohas-gehts-los-oder-doch-lieber-khibqbf/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 14:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Horx]]></category>
		<category><![CDATA[LOHAS]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Wear]]></category>

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		<description><![CDATA[von Edelardo Feinolini Achtung, die Lifestyle-Ökos sind unter uns. Unter dem Namen LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainibility) wird jetzt neuerdings nach ethischen und ökologischen Regeln konsumiert. Das bedeutet: Wo früher der kleine „Eine Welt Laden&#8221; war, steht heute ein klotziger Basic-Markt, Nivea heißt jetzt Hauschka und beim Kauf eines H&#38;M T-Shirts für 3,95 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" title="ef-skizze.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze.jpg" height="254" width="210" /></a></p>
<p>von Edelardo Feinolini</p>
<p>Achtung, die Lifestyle-Ökos sind unter uns. Unter dem Namen LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainibility) wird jetzt neuerdings nach ethischen und ökologischen Regeln konsumiert. Das bedeutet: Wo früher der kleine „Eine Welt Laden&#8221; war, steht heute ein klotziger Basic-Markt, Nivea heißt jetzt Hauschka und beim Kauf eines H&amp;M T-Shirts für 3,95 Euro wird auch schon mal kritisch hinterfragt, ob da nicht ein „Stück weit&#8221; Kinderarbeit in einer Höhle in Singapur im Spiel war. Allerdings ist diese „Bewegung&#8221; schon fest in der Hand des Konzern-Marketings und des Futurologen Matthias (Nostradamus) Horx, der aus der Metropole Kelkheim ja die größten Global-Trends identifiziert. Die Älteren unter uns erinnern sich; Horx entdeckte weiland auch die „Weißweinfraktion&#8221; (das aufgeklärte, kulturell hoch interessierte neue urbane Bürgertum).</p>
<p><span id="more-300"></span></p>
<p>Gegen Lifestyle of Health and Sustainibility ist im Grunde nichts einzuwenden, insbesondere im Textilbereich. Denn mit wachsenden Ansprüchen an Qualität, Ethik in der Produktion und Nachhaltigkeit können Prawda, Gucci, LV, Polo und alle anderen Fließband-Luxusproduzenten einpacken. Wenn sich hier der alte Spruch „Jute statt Plastik&#8221; durchsetzen würde, wären zahlreiche sogenannter Luxus-Produkte Ruck-Zuck verschwunden.</p>
<p>Und LOHAS hin und (jetzt Bio) Weißweinfraktion  her: Die wahre Ware ist doch die von Slow-Wear favorisierte: Produkte, die unter europäischen und vernünftigen Maßstäben von gut ausgebildeten Fachleuten hergestellt werden. Waren, die nur aus Wolle, Baumwolle, Leinen, Leder und anderen Naturprodukten bestehen (die unter den gleichen positiven Bedingungen hergestellt werden) und die aufgrund ihrer Qualität und Verarbeitung lange Haltbarkeit gewährleisten.</p>
<p>Kurzum: statt mit Yussuf auf dem Markt darüber stundenlang zu diskutieren, ob die Äpfel auch vom Obsthof sowieso sind (der mit dem Demeter-Dings), lieber im kompetenten Fachhandel ein schönes Hemd aus händischer italienischer Produktion, oder einen Gürtel aus Obertshausen gekauft. Damit kommt Qualität in die Welt und die ästhetische Umweltverschmutzung wird zurück gedrängt.</p>
<p>Also auf die Konsumbarrikaden: Die <strong>KHIBQBF</strong>-Bewegung (<strong>K</strong>aufen <strong>h</strong>andgemachtes <strong>i</strong>n bester <strong>Q</strong>ualität <strong>b</strong>eim <strong>F</strong>achhandel) setzt sich in Bewegung, Qualitäts-Minderlinge aufgepasst, Völker hört die Signale, Horx, was kommt von draussen rein?  Und die Weißweinfraktion an die Tresen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sprezzatura &#8211; die elegante Nachlässigkeit II</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2008/03/12/sprezzatura-die-elegante-nachlassigkeit-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 09:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Sprezzatura]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie versprochen, hier nun die Fortsetzung meines Artikels zum Thema &#8220;Sprezzatura&#8221; mit einer ergänzten Sprezzatura-Liste: Ist / Ist nicht Vintage Manschettenknöpfe / Tiffany Manschettenknöpfe Python / Phaeton Thomas Maier / Michael (Tchibo) Michalsky Zimmerli / Calvin Klein Luciano Barbera / Barbour Brunello Cucinelli / Zegna Warren Buffet / Theo Albrecht Giampaolo / Borelli Corte di [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" title="ef-skizze.jpg"><img width="294" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze.jpg" height="356" /></a></p>
<p>Wie versprochen, hier nun die Fortsetzung meines <a href="http://www.slow-wear.de/2008/02/18/sprezzatura-die-elegante-nachlassigkeit">Artikels</a> zum Thema &#8220;Sprezzatura&#8221; mit einer ergänzten Sprezzatura-Liste:</p>
<p><strong>Ist / Ist nicht</strong></p>
<p>Vintage Manschettenknöpfe / Tiffany Manschettenknöpfe</p>
<p>Python / Phaeton</p>
<p>Thomas Maier / Michael (Tchibo) Michalsky</p>
<p>Zimmerli / Calvin Klein</p>
<p>Luciano Barbera / Barbour</p>
<p>Brunello Cucinelli / Zegna</p>
<p>Warren Buffet / Theo Albrecht</p>
<p>Giampaolo / Borelli</p>
<p>Corte di Kel / Aida Barni</p>
<p>Felisi / Gucci</p>
<p>Riesling / Pinot Grigio</p>
<p>Pinocchio / Sarkozy</p>
<p>Bontoni / Church</p>
<p>Mark Schuhwerk / Görtz</p>
<p>wird fortgesetzt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sprezzatura &#8211;  die elegante Nachlässigkeit</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2008/02/18/sprezzatura-die-elegante-nachlassigkeit/</link>
		<comments>http://www.slow-wear.de/2008/02/18/sprezzatura-die-elegante-nachlassigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 12:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Duck]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Finamore]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Partenopea]]></category>
		<category><![CDATA[Sprezzatura]]></category>

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		<description><![CDATA[von Edelardo Feinolini Sprezzatura wurde von Baldassare Castiglione als Fähigkeit beschrieben, auch anstrengende Taten leicht und mühelos erscheinen zu lassen. Kurzum: Man soll sich immer von seiner besten Seite zeigen, dabei aber gekonnt verbergen, dass man sich bemüht, genau dies zu tun. In der Herrenbekleidung steht Sprezzatura für die gewisse Lässigkeit, die leider ganz im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> von Edelardo Feinolini</strong></p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" title="ef-skizze.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze.jpg" height="247" width="204" /></a></p>
<p>Sprezzatura wurde von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baldassare_Castiglione">Baldassare Castiglione</a> als Fähigkeit beschrieben, auch anstrengende Taten leicht und mühelos erscheinen zu lassen. Kurzum:  Man soll sich immer von seiner besten Seite zeigen, dabei aber gekonnt verbergen, dass man sich bemüht, genau dies zu tun. In der Herrenbekleidung steht  Sprezzatura für die gewisse Lässigkeit, die leider ganz im Gegensatz zur typisch deutschen perfektionierten Uniformität (grauer Anzug, weißes Hemd, gestreifte Krawatte mit passendem Einstecktuch, schwarze Schuhe) steht.<span id="more-213"></span></p>
<p>Besonders schön sind dabei auch die deutschen Insignien der Bedeutung, wie beispielsweise die Hermes-Krawatte. Jeder Vorstand, Bankdirektor und Immobilienmakler trägt heute eine, um zu zeigen, ich bin seriös und erfolgreich, ich kann es mir leisten. Während der erfolgreiche Italiener bei seinem Schneider eine Krawatte nach seinen persönlichen Wünschen anfertigen lässt, begnügt sich der deutsche Michel mit einem Stück Seide aus französischer Großproduktion. Woran liegt das? Haben deutsche Männer keinen eigenen Geschmack? Sind sie abhängig von Logos und Marken?</p>
<p>Hier meine aktuelle Sprezzaturra-Liste</p>
<p><strong>Ist / Ist nicht</strong></p>
<p>Strick-Krawatte / Hermes-Krawatte</p>
<p>Kroko                                                                                                                                   / Pferdeleder</p>
<p>Wildleder-Monk /                                                                                                  Schwarzer Budapester</p>
<p>Capalbio-Jacke / Burberry-Mantel</p>
<p>Patek Phillipe / Panerai</p>
<p>Farbige Kniestrümpfe / Schwarze Socken</p>
<p>Luca di Montezemolo / Wendelin Wiedeking</p>
<p>Finamore / Van Laack</p>
<p>Partenopea, Attolini / Baldessarini</p>
<p>America Apparel / Ralph Lauren</p>
<p>Herrenausstatter / Peek &amp; Cloppenburg</p>
<p>Kreis /                                                                                                                                       Louis Vuitton</p>
<p>Donald Duck / Kurt Beck (Mecki)</p>
<p>wird fortgesetzt&#8230;</p>
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		<title>Luxus: Nicht das Preisschild, sondern die Qualität zählt!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 07:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auch gut]]></category>
		<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Edelardo Feinolini Der gute alte Luxus ist unverschuldet in einen Zweifrontenkrieg geraten. Die einen beklagen seine Verpöbelung, weil sich zu viele mit vermeintlichen Luxusmarken schmücken. Die Anderen geißeln ihn als Ikone der Dekadenz. Weil für Slow Wear ein vernünftiges Verständnis von Luxus wichtig ist, möchte ich dem heute mal entgegenhalten. Diejenigen, die unter Luxus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Edelardo Feinolini </strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" title="ef-skizze.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze.jpg" height="184" width="153" /></a></p>
<p>Der gute alte Luxus ist unverschuldet in einen Zweifrontenkrieg geraten. Die einen beklagen seine Verpöbelung, weil sich zu viele mit vermeintlichen Luxusmarken schmücken. Die Anderen geißeln ihn als Ikone der Dekadenz. Weil für Slow Wear ein vernünftiges Verständnis von Luxus wichtig ist, möchte ich dem heute mal entgegenhalten.</p>
<p><span id="more-192"></span>Diejenigen, die unter Luxus eine Anhäufung von teuren Labels sehen, setzen Luxus mit Geld gleich. Die Gleichung lautet: Teuer=Exklusivität=viel Nährwert fürs Ego. Daher auch das Wehklagen, wenn die Haushaltshilfe mit einer gut gemachten Hermes-Kopie das Haus betritt. Dieses Luxusverständnis ist eher primitiv und verkennt den wahren Kern des Luxus als zivilisatorische Kraftquelle. Ein hoher Preis schafft zwar eine Exklusivität, weil ihn wenige bezahlen können. Echter Luxus ist aber nicht aufgrund des Preises exklusiv, sondern aufgrund der Qualität.</p>
<p>In diesem Irrtum sind die Exklusivitätsfanatiker den vermeintlichen Luxusasketen eng verbunden, denn beide  haben  keine Ahnung davon, was Luxus wirklich ist. Luxus ist gerade nicht die verdammenswerte Standarte der moralisch debilen Ausbeuterklasse. Man sollte diese Möchtegernasketen daran erinnern, dass es in Deutschland bereits einmal eine weitgehend luxusfreie Gesellschaft gegeben hat, nämlich die DDR. Deren ästhetische Errungenschaften auf dem Gebiet der Mode, Architektur und Design sind ja Legende!</p>
<p><strong>Wer braucht schon einen Anzug aus Neapel?</strong></p>
<p>Natürlich ist es so, dass Luxus meist dort seinen Ausdruck findet, wo es nicht um Dinge geht, die zum Überleben notwendig sind. Wer braucht schon einen Seamless-Schuh aus Krokodilleder, einen Anzug aus Neapel oder einen Kaschmirpulli zum Überleben? Dafür sind diese Dinge offensichtlich nicht erforderlich. Sie sind aber als Zeugen und Beweise für eine Zivilisation und Kultur ebenso wichtig wie Literatur und Musik. Ohne Goethe, Mozart und Beethoven würde in Deutschland auch niemand erfrieren oder verhungern. Unsere Welt wäre aber ein ganzes Stück ärmer. Ebenso verarmt unsere Welt, wenn Kreativität und das handwerkliche Know-how verloren gehen, die zur Herstellung einer guten Aktentasche oder einer neapolitanischen Anzugsschulter erforderlich sind. Diese Dinge sind nicht billig, aber es gibt einen zwingenden Grund für ihren Preis.</p>
<p>Während die gängigen Luxusmarken versuchen, Exklusivität durch das Preisschild zu vermitteln, liegt die Exklusivität der wirklichen Luxusprodukte am hohen Anteil an Handwerkskunst. Die muss bezahlt werden, am besten von Leuten, die das Produkt verstehen und deshalb schätzen. Kunst kann man nur verstehen, wenn man sehen kann. Literatur nur, wenn man lesen und denken kann. Genau so lässt sich der Geschmack bilden. Erst dann gewinnt man ein Verständnis für echten Luxus jenseits der überteuerten Labels, mit deren Hilfe so mancher Ratlose vergeblich versucht, sein Selbstwertgefühl zu heben. Wahrer Luxus ist etwas stiller und persönlicher, ein Stück individueller Lebensqualität eben.</p>
<p><strong>Menschliches Streben nach Kultur und Schönheit </strong></p>
<p>Echter Luxus ist Schönheit. Man kann auch hässlich überleben, aber anders ist es eben schöner! Damit ich hier nicht falsch verstanden werde, eine klassische neapolitanische Anzugsschulter steht auch für mich nicht auf der gleichen Stufe wie eine Oper von Puccini, aber beides sind zivilisatorische Errungenschaften, die das menschliche Streben nach Kultur und Schönheit belegen.</p>
<p>Slow Wear ist ein Kämpfer für diesen echten Luxus, dessen Genuss jedem offen steht, der sich darauf einlässt. Natürlich ist es so, dass sich nicht jeder ein notwendigerweise teures Produkt echter Handwerkskunst leisten kann. Das sollte aber niemanden davon abhalten, diese Produkte zu verstehen und zu genießen. Nach meiner Erfahrung finden diese Produkte auf scheinbar wundersame Weise den Weg zu denen, die sie lieben.</p>
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		<title>Feinolinis Porsche 911 S Targa</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 09:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auch gut]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Porsche 911]]></category>

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		<description><![CDATA[Edelardo Feinolini kann seine deutschen Wurzeln nicht verleugnen: hier parkt sein Porsche 911 S Targa vor der Feinolini-Manufaktur in Neapel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Edelardo Feinolini kann seine deutschen Wurzeln nicht verleugnen: hier parkt sein Porsche 911 S Targa vor der Feinolini-Manufaktur in Neapel</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/porsche.jpg" title="porsche.jpg"><img src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/porsche.jpg" alt="porsche.jpg" /></a></p>
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