6. April 2015

Last Exit Fachhandel – Der betreute Kunde

by G. B.

von Jürgen Wolf

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Kuratieren ist mein neues Lieblingswort! Aber was heißt das eigentlich? Der Duden hat sich lange um dieses Wort gar nicht gekümmert und nur den Kurator genannt. Zugrunde liegt das lateinische Wort „curare“, was so viel bedeutet wie: „sorgen für, sich kümmern um“. Der Begriff des Kuratierens expandiert jetzt munter vom Metier der Museumsleute in alle Lebensbereiche. Der Textilbranche ist es eher über das englische „curated shopping“ zugeflogen. Betreutes Einkaufen wäre wohl die korrekte Übersetzung ins Deutsche, aber das hört sich etwas zu sehr nach betreutem Wohnen an. Modomoto und Outfittery haben es ins Land gebracht und Zalandos Projekt Z wird es noch in den letzten Winkel desselben drücken.

Fashion is dead

Wir sind an einen Punkt gekommen, an dem anerkannte Trendforscher behaupten die Mode sei tot und die Branche, verrückt genug, mag solche Kommentare auch noch und distribuiert sie widerspruchslos. Aber sollte man sich nicht mal fragen, wenn man es offensichtlich schon anerkennt, warum die Mode denn eigentlich tot sein soll?

Ich hole aus und strapaziere das Beispiel Apple. Wie viele Kollektionen gibt es von dieser Marke im Jahr? Ok. Ok. Ich weiß, Technik ist nicht Mode! Aber trotzdem, man stelle sich vor Apple würde nicht 2 und nicht 4, sondern 12 Kollektionen im Jahr in den Markt pumpen. Wie lange würde der Ideenvorrat halten, bis er komplett aufgebraucht ist und ab wann würden die Apple Kreativen den Großteil ihrer Zeit vor dem Bildschirm sitzen und im Netz nach neuen Ideen suchen, aus der sie dann eine neue Kollektion zusammenbauen? Und wie lange würde es wohl dauern, bis sie alles verspielt hätten, was zur Identität von Apple beiträgt?

Das Beispiel hinkt, aber es verdeutlicht was die Fashion getötet hat. Von allem zu viel. Von allem zu viel des Gleichen. Bei einem Geschwindigkeitszuwachs von 2 auf 12 Kollektionen im Jahr wächst die modische Entwicklung und damit die Wiederkehr von einfach zu verstehenden Trends wie z.B. Maxi, Midi und Mini oder die 70er/80er/90er, um den Faktor 6. Ergebnis: die Mode hat sich selbst überholt. Das ist bislang noch keiner anderen Branche gelungen. Glückwunsch!

Irgendwann ist die Aufmerksamkeitsspanne des Endverbrauchers maßlos überdehnt und er wendet sich von der Mode ab. Für den durchschnittlichen Menschen ist nicht mehr zu erkennen was IN oder OUT ist. In/Out Listen sind ja selber auch schon an ihrem Erkenntnisende angelangt, weil sie sich der Geschwindigkeit in der Mode anpassen müssen und stehen deshalb unisono vor ihrem beraterischen Ende.

Zalando ist die Offenbarung für den obsessiven Shopper. Die temporäre Möglichkeit sich übers Jahr hunderte von Schuhen ins heimische Regal zu verfrachten. Wenn auch nur auf Pump. Zurückschicken ist immer möglich und der Aufenthalt des Objektes der Begierde im eigenen Schuhschrank bedeutet eine, wenn auch nur kurze, Befriedigung der Kaufsucht. Und die, das wissen wir alle, ist bei Frauen in ihrer DNS hinterlegt.

Aber auch hier gilt: alles ist endlich und nichts nutzt sich schneller ab als Gefühle. Das Neue stimuliert. Immer wieder. Bis es nervt! Das kommt meist abrupt und überraschend für den Akteur. Was darauf folgt, ist eine Veränderung und oft in einem solchen Maße, dass man von einer gesellschaftlichen Veränderung sprechen kann. Rauchen, Sport, Bio, Shades of grey. Trends kommen und gehen und manchmal sind sie weit mehr als ein Trend. Sie sind das Ergebnis einer Entwicklung. Ein Ping Pong von Ereignissen, die sich gegenseitig beeinflussen und von daher nicht immer einfach vorauszusehen sind. Weder die Wucht, noch der Zeitpunkt, an dem sie aufschlagen. Wenn sie es denn überhaupt tun. Es mag ja auch einfach an uns vorüber ziehen. Zumindest war das einmal so. Man rannte nicht jeder Idee hinterher. Heute braucht man aber jede Idee und wenn sie noch so kurzlebig ist. Hauptsache wieder eine neue Monatskollektion in die Läden geschoben.

Wo ist der Modefachhandel? 

Kuratieren im Online Shop ist das Ergebnis der nicht mehr zu beherrschenden Flut von Artikeln, in der sich Kunde verliert und desorientiert aussteigt. Aller Sortierkriterien zum Trotz, die es anzuklicken gilt. Wenn die Mode nicht mehr zu beherrschen ist, hangelt sich der Kunde erst mal am Preis entlang. Sommer- und Winterschlussverkauf waren gesetzte Termine, wie Weihnachten und Ostern. Auch vorbei! Dauersale. Wieder ein Parameter der Orientierung abhanden gekommen. (Weiterlesen…)

3. April 2015

Nur für kleine Sünden

by G. B.

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San Cataldo, Palermo

 

23. März 2015

Sartoria Colazzo: Marktwirtschaft handgemacht

by G. B.

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Wir haben ja am 24. und 25 April die Sartoria Colazzo zu Gast. So wollen wir unser Motto „Style is a State of mind“ etwas mit merkantilem Esprit versehen und beweisen, dass Luxusprodukte nicht unbedingt eines zum Bersten gefüllten Bankkontos bedürfen, sondern es auch günstiger geht, wenn man die Wertschöpfungskette etwas entstaubt und alte Handels-Zöpfe abschneidet.

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Die Veranstaltung findet an einem zentral gelegenen Ort in der Frankfurter Innenstadt statt, Details bei Terminvereinbarung. Von unserem Angebot, den Besuchern auf Wunsch einen guten Kaffee zu offerieren, müssen wir leider Abstand nehmen. Dafür wird es neben dem versprochenen und gut gekühlten Glas Wein zum Ausgleich für den fehlenden Kaffee aber auch ein Glas Champagner geben.

Neben diesen Aspekten könnten dann auch noch folgende Einzelheiten zur Preisgestaltung von Interesse sein:

Jackett: ab 1100,00 Euro, Hosen: ab 250,00 Euro, Mantel (Wolle) ab 1200,00 Euro. Preise variieren natürlich mit der Stoffauswahl.

Tagesspecial: Cashmere-Jacket für 1450,00 Euro

Dazu erhalten Anzugkäufer auch noch die Möglichkeit, handgefertigte Krawatten zu Preisen von 60-80  Euro zu erwerben.

 

21. März 2015

Philosophie für Realisten

by G. B.

17. März 2015

Slow Wear bringt Sartoria Colazzo nach Frankfurt

by G. B.

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Am 24. und 25. April sind die Brüder Colazzo als Gäste von Slow Wear in Frankfurt. An beiden Tagen besteht für unsere Leser, Freunde und Kritiker an einem interessanten Ort in der Innenstadt die Möglichkeit, Anzüge, Jacketts oder Hosen nach Wunsch anmessen und fertigen zu lassen.

Wir hören schon die Worte der in Selbstzufriedenheit erstarrten Handelsszene: „Nicht sonderlich einfallsreich, macht ja mittlerweile jeder“ – von wegen. Großer Vorteil für kaufende Kunden. Denn: Unsere Idee entspricht der Mission von Slow Wear zugunsten kleiner Hersteller – wir bieten die Plattform für die Familie Colazzo und verzichten auf die seit Archimedes geltenden Margensätze des Handels. Das Ergebnis sind hervorragend gemachte Kleidungsstücke zu sehr guten Preisen. Beispiel: Ein in Frankfurt angemessener und in Martano handgenähter Anzug aus Baumwolle kostet am 24. und 25. April 1350 Euro.

Dazu kommt noch ein Glas Wein, in Tasse Kaffee, die Aussicht auf ein paar weitere Produkte und Accessoires und das komplette Ausbleiben des üblichen „Aficionado“ Geschwurbels. Kurzum: Individuelles Spitzenprodukt zum Stangenpreis für Männer mit Spaß an hochwertiger und gut sitzender Bekleidung.

Alle Produkte werden in Absprache mit den Colazzos mit einem verbindlichen Endpreis versehen. die üblichen „Schleiertänze“ bei der Preisbestimmung fallen aus. Wir würden uns freuen, wenn diese Idee die Zustimmung von neuen und bestehenden Colazzo Kunden findet, denn dann werden wir in Zukunft häufiger mit solchen Pop-up Aktionen – natürlich auch jenseits des Mains – die befreundeten Hersteller unterstützen.

Mehr Details folgen in den nächsten Tagen. Wer Interesse an einem Termin oder Fragen dazu hat, meldet sich bitte bei gb (ät) slow-wear.de.

 

15. März 2015

Sieben auf einen Streich – Fragen an Cristiano Berto

by G. B.

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Style icon: Mr. Sal Cesarani

Suits are … I don’t wear suits, but mostly navy blazers, and for me a navy blazers is an essential item for mens elegance, especially when you play it with different elements, changing its original philosophy.

Favorite accessory … neck tie.

Men need: … to evolve and explore different perspectives in fashion.

I like buying … ties, stationery, old military toys from 60/70’s, books.

German men are … always searching for new styles and concepts and this made them very advanced.

Women should … try more masculine items, like blazers, workwear, wide pants and mens shirt, but most of all: wearing more ties.

 

Cristiano Berto ist einer der Köpfe hinter 1ST-PAT-RN, er bezeichnet sich selbst als Handwerker und Designer. Seine langjährigen Erfahrungen als Gestalter und Berater in der Modebranche sind heute auch die Basis für die Produkte von 1ST-PAT-RN.

9. März 2015

1ST-PAT-RN – Gut auf Tuchfühlung

by G. B.

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1ST-PAT-RN nennt sich die Marke von Silvia Piccin, Cristiano Berto und  seinem Bruder Alessio aus Follina (Treviso). Seit 2012 produzieren die beiden Jacken, Jacketts und Hosen, die von Uniformen oder Arbeitskleidung inspiriert sind. Daher auch der etwas sperrige Name 1ST PAT-RN – ein aus dem Militärwörterbuch entlehnter Begriff für den ersten Entwurf eines Kleidungsstücks.

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Eigentlich eher in der Hipster-Fraktion zuhause, hat sich das Produkt aber schnell auch für die klassisch orientierten Herren empfohlen. Die überwiegend aus Cavalry di Maglia, einer Art Sweatshirt-Soff, mit großem sartorialen Anspruch hergestellten Sommer-Jacken kommen ohne Einlagen und Kleber aus, sind handwerklich enorm gut gefertigt und auch sonst mit einem sehr schönen Hang zum Detail gemacht. Dazu kommt noch ein vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis: Kurzum – Ein absolutes „Basic“ für den Einsatz im Alltag.

Seit kurzem hat der famose Uwe Maier von Amtraq den Vertrieb in die Hand genommen und so dürfte 1ST-PAT-RN auch in Deutschland demnächst flächendeckend im Handel zu finden sein.

 

27. Februar 2015

Der Herr des Literaturbetriebs

by G. B.

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Zum Gedenken an Fritz J. Raddatz, für den Sprache zeitlebens der Maßanzug für das Gedachte war, ein Auszug aus dem Schriftverkehr mit der FAZ:

Raddatz antwortete (per Mail!): „Da Sie in Ihrer Anfrage von ,Stilfragen‘ sprechen, liegt mir daran zu betonen: Ich möchte kein Gespräch führen, das sich auf Manschettenknöpfe, Messerbänkchen oder die widerwärtigen Sandalenträger beschränkt. Stil ist für mich ein durchaus erweiterter Begriff und schließt selbstverständlich die weit verbreitete Stillosigkeit mit ein: Darunter verstehe ich sowohl die Verkommenheit der Sprache (vor allem im Journalismus) als auch soziale Stillosigkeit; etwa dass der Milliardär Gerd Bucerius sich zeitlebens weigerte, für seine Redakteure eine Altersversorgung einzurichten, oder dass Helmut Schmidt – seine Sicherheitsbeamten wie persönliches Personal behandelnd – sie etwa kürzlich nach einer internationalen Konferenz ,Rollt mich hier raus‘ anblaffte, als seien sie der Pflegedienst; noch dazu per Domestikenduzerei. Wenn wir uns über diese inhaltliche Skizzierung einigen könnten, stehe ich zur Verfügung. Zum Technischen: Ich reserviere in meinem Kalender Freitag, den 17. August, 16.00 Uhr und möchte Sie bitten, im Hamburger Grand Hotel Elysée, wo ich bisher alle meine Interviews führte, ein entsprechendes Konferenzzimmer mit Raucherlaubnis auf F.A.Z.-Kosten zu reservieren.“

Zum Hintergrund noch ein kleines erbauliches FAZ Interview mit Raddatz  aus dem Jahr 2012. Thema: „Stil braucht Lässigkeit

12. Februar 2015

Cowboy vs. Pussy

by G. B.

 

 

Kasper

von Jürgen Wolf

Berlin gesehen. München gesehen. Fashion gesehen. Sport gesehen.

Für Florenz bin ich noch nicht stark genug. Bislang lese ich zwar die Berichte darüber, kann aber nur unter therapeutischer Betreuung einer mit mir befreundeten Psychologin die Bilder der Besucher anschauen. Entweder die Herren sehen aus wie im London zu Zeiten von Dr. Jekyll and Mr. Hyde oder wie Pussies. Bei aller Liebe. Heritage ist ein lustiger Gag, aber auf Dauer keine Lösung. Wir leben ja im Jetzt. Und im Jetzt sehe ich auch keinen Platz für überdekorierte Männer, die sich zurechtmachen wie ein drittes Geschlecht.

Wo soll denn die Reise für den Mann hingehen?

Wie sähe denn heute ein schwarzer Ritter aus?

Wie der Held aus Platoon?

Wo sind die neuen Helden?

Hat es was mit einer Rückkehr der Männlichkeit zu tun, wenn auf der Pitti alle mit einem Bart herum staksen? Aus welchem Grund tragen alle Männer in den Menswear Werbungen einen Bart?

Gärt da etwas oder ist einfach etwas aus den Fugen geraten?

In die Menswear strömt eine neue Generation von Kunden. Männer im Alter von Mitte 30 bis Mitte 40. Männer, die im Job stehen, eine Familie haben, einen 5er BMW fahren, aber ihre Jugend nicht mehr ablegen wollen. Zu Recht! Eine Jugendlichkeit, die sich darin äußert, dass ein beachtenswerter Anteil dieser Gruppe in jungen Jahren mit Skaten, Snowboarden und Surfen in Berührung kam. Im Gegensatz zum Turnen oder Fußball wird bei diesen Actionsport Arten eine umfassende Lifestyle Welt vermittelt und in der Zeit von 1975 bis 2000 war die Jugend extrem offen für diese komplett neue Lebenswelt. Diese Bewegung ging gefühlsmäßig unter die Haut und hat eine ganze Generation verändert. Der Einfluss aus dieser neuen Kundengruppe wird aber in der Menswear bisher ignoriert oder bestenfalls falsch interpretiert.

Zeichen

Nehmen wir mal an, ein siegreicher Kämpfer kommt auf die Idee sich die Lila Schwanzfeder eines exotischen Vogels an das Band seines Helmes zu klemmen, dann ist das noch lange keine Aufforderung an den Rest, es ihm gleich zu tun. Die dürfen höchstens und auch nur wenn sie zum innersten Zirkel gehören, die Spielkarte „Pik-Ass“ am Helm tragen. Der Rest lässt besser die Finger von solchen Zeichen. Ins „Jetzt“ übertragen, war dies der Fall beim Thema Bart. Der Trend kam vom Snowboarden und hatte seinen Ursprung in der praktischen Idee, dass ein Bart das Gesicht vor Kälte, Schnee und Wind schützt, wenn der Rider in unwirtlichen Verhältnissen in AK (Alaska) unterwegs ist.

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Dann kommt irgend so ein Pariser Modell auf den Plan und „klaut“ den Bart für die Mode. Kurz darauf ist der Bart hip und alle sind hyper hyper. Vor allem die Menswear. Endlich kann auch die konservativste Marke zeigen wie cool sie in Wirklichkeit ist. Oder vielleicht auch nur sein könnte, wenn es einen da draußen gäbe, der es glaubt. Am Ende zeigt es nur wo die Branche angekommen ist. Es wird so wahllos geklaut und in einer so atemberaubenden Geschwindigkeit umgesetzt, dass alle nach kürzester Zeit wieder gleich aussehen. Und dann, liebe erzkonservativen Menswearer, kommt mal aus dieser Nummer wieder raus und erklärt eurem Kunden wer ihr wirklich seid. Warum ihr eure Models nach Bärten ausgesucht habt und nicht aufgrund der gegebenen DNA eurer Marken. (Übrigens gibt es diese Marken DNA immer, auch wenn manch eine Marke sie einfach nicht finden will)

Pitti vs. ISPO

Ein Besuch auf der ISPO. Hier werden in erster Linie Sportgeräte verkauft und in zweiter Linie Bekleidung, die man zum Benutzen dieser Sportgeräte braucht. Wichtig zu wissen: es ist nicht umgekehrt. Die Generation über die ich weiter oben sprach, ist sportlich orientierter als es diese Altersgruppe jemals zuvor war.

Die bunten Daunenjäckchen, mit denen der Handel (inkl. Aldi) seit Saisons glänzende Geschäfte macht und offensichtlich denkt, dass dies noch endlos weitergehen kann, haben ihren Ursprung im Klettern. Ihren Durchbruch erreichten sie aber über den Trend des Tourengehens, der vor einigen Jahren seinen Siegeszug nahm (Zielgruppe: siehe oben). Dort trug man diese federleichten Jacken, mit einer hohen Komprimierbarkeit, da sie bei Nichtgebrauch easy im Rucksack zu verstauen sind. Der Geist des Tourengehens wurde mit diesen Jacken in die Großstadt, den Alltag, verfrachtet. Das große Gefühl der Freiheit am Berg war dann auch noch in den Schluchten der Frankfurter Innenstadt zu verspüren. Oder auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin.

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2. Februar 2015

Am Modepimmel

by G. B.

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Wir lesen unter der Überschrift: „Aufgepasst, Männer! Das sind die neuen Moderegeln“ einen Beitrag von Adriano Sack. Der Einstieg: „Wo geht es denn nun hin mit dem Mann von heute? Ist es der Lumbersexual (Neohetero im Holzfällerhemd), der Brogrammer (Nerd mit Muskeln), der Gentleman (Einstecktüchersammler)? Und was sagen die Designer in Mailand und Paris dazu?“ führt zu einer Übersicht aktuellester Kuriositäten, die „Mann“ trage soll.

Wer es nicht liest, versäumt nix. Erkenntnis: Das Zeug sieht aus wie Karnevalkostümierung, Moderegeln sind was für Label-Knechte und Einstecktücher auch kein Zeichen für einen echten Gentleman.

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