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	<title>SLOW WEAR</title>
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	<description>Slow Wear - Das unabhängige Forum für Individualität, Eigensinn, Qualität und Stil</description>
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		<title>München: Windowshopping</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Prada und Disco-Folklore. Backwaren für das Louis Vuitton Törtchen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4018" title="Foto" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-225x300.jpg" alt="" width="380" height="480" /></a></p>
<p>Prada und Disco-Folklore.</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4020" title="Foto" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto1-300x225.jpg" alt="" width="380" height="290" /></a></p>
<p>Backwaren für das Louis Vuitton Törtchen</p>
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		<title>Die Ritter der Marge</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>

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		<description><![CDATA[„Style is a state of mind“, so lautet unser Motto, deshalb engagieren wir uns seit fast fünf Jahren für kleine Produzenten, denen zunehmend eine Plattform fehlt.  Unsere Arbeit gilt stets dem Wohl  engagierter Hersteller, die mit Qualität, Passform, handwerklicher Kompetenz und Traditionsbewußtsein die textile Landschaft bereichern. Was uns in den vergangen Jahren auffällt: die von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.thumbnail.jpg" alt="" width="157" height="193" /></a></p>
<p>„Style is a state of mind“, so lautet unser Motto, deshalb engagieren wir uns seit fast fünf Jahren für kleine Produzenten, denen zunehmend eine Plattform fehlt.  Unsere Arbeit gilt stets dem Wohl  engagierter Hersteller, die mit Qualität, Passform, handwerklicher Kompetenz und Traditionsbewußtsein die textile Landschaft bereichern. Was uns in den vergangen Jahren auffällt: die von uns so geschätzten Produkte erklimmen immer neue Preishöhen und mittlerweile ist ein komplettes Outfit italienischer Provenienz in die preisliche Nähe eines Kleinwagens aus deutscher Produktion gelangt.</p>
<p>Wir haben uns gefragt, warum die Preisentwicklung so dramatisch nach oben zeigt. Aus dem Handel ist dazu immer das gleiche Mantra zu hören: Stoffpreise, Löhne, Transportkosten &#8211; alles steigt. Die D-Mark-Nostalgiker unter uns wissen es ja schon: ein Anzug aus Italien, der mal 2000 DM kostete, ist heute bei um die 2400 Euro angekommen. Jetzt gönnen wir natürlich allen ihr Auskommen, aber: mit dem Überschreiten des preislichen Rubikons von 250 Euro für ein Hemd mit etwas Handarbeit, oder eines ebenfalls teilweise handgemachten Anzugs für 2000 Euro und mehr wird die Zahl der potentiellen Kunden schnell sehr klein. Und weniger Kunden bedeuten letztlich auch geringere Stückzahlen für die Hersteller. Diese Preisspirale führt nach unserer Einschätzung auch dazu, dass immer mehr interessierte Kunden außen vor bleiben müssen.</p>
<p>Wir haben die Preisgestaltung der von uns so geschätzten Produkte ein wenig intensiver betrachtet. Der Preis, den wir als Kunden beim Händler zahlen, setzt sich aus den Kosten für den Ankauf des Produkts beim Hersteller und der Marge des Verkäufers zusammen. Die Kalkulation des Fachhändlers ist in der Regel so gestaltet, dass ein Anzug, der für einen Preis von 600 bis 800 Euro den Hersteller verlässt (inklusive dessen Kosten für Löhne, Rohstoffe, Mieten, Vertrieb, Marketing, etc.) irgendwo zwischen 2200 und 2400 Euro an die edle Kleiderstange des Fachhändlers gelangt.</p>
<p>Nun könnte ja auch die Dienstleistung des Händlers ein Argument für die Preisbildung sein. Auch wenn sich einige Händler in der Rolle der künstlerisch inspirierten „Italienversteher“ und Style-Gurus gefallen, so bleibt die eigentliche Leistung doch auf Warenpräsentation, Beratung und vielleicht noch Änderung beschränkt. Auf ihre doch üppige Kalkulation angesprochen, weisen die Händler gerne fast tränenreich auf Kosten und Risiken des Geschäfts hin. Für uns erkennbar bestehen diese Risiken in den Finanzierungskosten und &#8211; wohl entscheidend &#8211; dem Abverkaufsrisiko. Wir wissen alle, dass die Händler im Laufe der Jahre ein umfangreiches „totes Lager“ aufgebaut haben, welches sie oft auch mit hartnäckigem Schlussverkauf nicht wirklich abbauen können. Wir fragen uns aber, ob dieses tote Lager, in Verbindung mit den anderen Kosten für Miete, Personal etc.,  Margen rechtfertigt, die aus einer Ware, die vielleicht 600 Euro im Einkauf kostete, ein Produkt für über 2000 Euro werden lassen.</p>
<p>Interessant wird es natürlich, wenn der geneigte Kunde sich (wir bleiben hier bei unserem Muster-Anzug) ein Stück anfertigen lässt. Dieses Geschäft wird nach unseren Beobachtungen immer wichtiger, da hier weder Absatz- noch Finanzierungsrisiken eine Rolle spielen, denn der zahlungsbereite Kunde hat sich ja bereits entschieden und wird spätestens bei Abholung bezahlen. Man sollte also meinen, die Kalkulation wäre jetzt eine andere. Aber weit gefehlt: Preis bleibt gleich, ist vielleicht sogar noch etwas höher, denn der „besondere“ Service will auch bezahlt werden. Wir fragen uns allerdings: warum?</p>
<p>Besonders spannend ist die Preisentwicklung nach etwa sechs bis acht Wochen regulärer Verkaufszeit, wenn das Schlußverkaufs/Sale/Saldi-Fieber einsetzt. Hier fallen die Preise dann recht flott um 50% und unser Anzug hängt nun für 1200 Euro an der edlen Kleiderstange. Der dazugehörige Händler bricht keineswegs in Tränen aus, wenn er zu diesem Preis verkauft. Möglicherweise ist mit der Reduzierung ja der faire Marktpreis erreicht – dafür spricht, dass zu diesem Preis auch andere Kundengruppen erschlossen werden und damit die notwendigen Stückzahlen für die Hersteller einfacher zu erreichen sind.</p>
<p>Nun sind wir die Allerletzten, die den Handel und seine Bedeutung nicht über alles schätzten, aber es stellt sich die Frage, ob diese Preispolitik im Sinne einer nachhaltigen Existenzsicherung für die gesamte Wertschöpfungskette ist. In einer freien Marktwirtschaft ist ohnehin jeder so frei, die Preise zu machen, die er für richtig hält. Er muss sich dann auch gefallen lassen, dass sein Geschäftsmodell durch  Marktteilnehmer in Frage gestellt werden, die eine Preispolitik verfolgen, welche die Produkte einer größeren Zahl von Kunden zugänglich macht.</p>
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		<title>So weit die Nasen tragen</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2012/04/26/so-weit-die-nasen-tragen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 06:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat]]></category>
		<category><![CDATA[Givenchy]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jondral]]></category>
		<category><![CDATA[Nasenring]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nasenring-Mode aus dem Hause Givenchy ist ja letztlich nur eine plumpe Kopie. Die intensiven Recherchen des Slow-Wear Teams haben jetzt das Original zutage gefördert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Givenchy-Nase.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4003" title="A model presents a creation for Givenchy" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Givenchy-Nase-300x206.jpg" alt="" width="379" height="260" /></a></p>
<p>Die Nasenring-Mode aus dem Hause Givenchy ist ja letztlich nur eine plumpe Kopie. Die intensiven Recherchen des Slow-Wear Teams haben jetzt das Original zutage gefördert.</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/nasenring-muh.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4004" title="nasenring muh" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/nasenring-muh-300x214.jpg" alt="" width="379" height="270" /></a></p>
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		<title>Wanderarm</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 11:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus unserer Serie &#8220;Bescheuerte Rucksäcke&#8221;. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Armruck.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3993" title="Armruck" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Armruck-225x300.jpg" alt="" width="340" height="453" /></a></p>
<p>Aus unserer Serie &#8220;Bescheuerte Rucksäcke&#8221;.</p>
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		<title>Sieben auf einen Streich &#8211; Fragen an Dr. Luigi Cordone</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2012/04/23/sieben-auf-einen-streich-fragen-an-dr-luigi-cordone/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sieben auf einen Streich]]></category>
		<category><![CDATA[Cordone1956]]></category>
		<category><![CDATA[Dott. Luigi Cordone]]></category>

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		<description><![CDATA[Style icon: I do not believe in Icons, I believe in style Suits are &#8230; a pleasure only when made by hand Favorite accessory … the watch of my grandfather Luigi Cordone Men need: …to be themselves I like buying …shoes and ties German men are … innovative Women should &#8230; never choose a tie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Dott-LC.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3983" title="Dott LC" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Dott-LC-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></a></p>
<p><strong>Style icon: </strong>I do not believe in Icons, I believe in style</p>
<p><strong>Suits are &#8230; </strong>a pleasure only when made by hand</p>
<p><strong>Favorite accessory … </strong>the watch of my grandfather Luigi Cordone</p>
<p><strong>Men need: …</strong>to be themselves</p>
<p><strong>I like buying …</strong>shoes and ties</p>
<p><strong>German men are … </strong>innovative</p>
<p><strong>Women should &#8230; </strong>never choose a tie</p>
<p><strong>Dr. Luigi Cordone about the company Cordone 1956</strong>: “Our family feels that there is a mission to what we do. The Cordone family has been in the shirtmaking business for over 50 years. It is far more than a business for us, it is a family passion. Each shirt is tailored in the course of a 21 step process using only the finest fabrics and mother of pearl buttons. We believe in style statements, not in status symbols. A Cordone shirt is an emblem of real luxury. Not distinguished by price, but the result of a personal dialogue which results in the best product money can buy.”</p>
<p>More Info: <a href="http://www.cordone1956.it/">www.cordone156.it</a></p>
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		<title>King of Cashmere geht haussieren</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2012/04/19/king-of-cashmere-geht-haussieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 08:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[brune]]></category>
		<category><![CDATA[Edelardo Feinolini]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Financial Times vom 17.4. wird von den Börsenplänen des Hauses Cucinelli berichtet. Ein Drittel der Anteile für 160 Mio. Euro wird an die Mailänder Börse gebracht. Der Börsengang ist vom Volumen her zwar bescheiden, gilt aber als Testballon für weitere Börsengänge im Bereich „Luxury“. Dieses Segment ist eines der wenigen Lichtblicke in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.thumbnail.jpg" alt="" width="153" height="188" /></a></p>
<p>In der <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/f2feb678-87c9-11e1-ade2-00144feab49a.html#axzz1sTSJK1Rc">Financial Times vom 17.4.</a> wird von den Börsenplänen des Hauses Cucinelli berichtet. Ein Drittel der Anteile für 160 Mio. Euro wird an die Mailänder Börse gebracht. Der Börsengang ist vom Volumen her zwar bescheiden, gilt aber als Testballon für weitere Börsengänge im Bereich „Luxury“. Dieses Segment ist eines der wenigen Lichtblicke in einem ansonsten eher schwierigen Wirtschaftumfeld in Italien.</p>
<p>Unklar ist noch, ob Cucinelli Kasse macht, indem er Anteile über die Börse verkauft oder ob neue Anteile aus einer Kapitalerhöhung gelistet werden, dann würde dem Unternehmen auch frisches Geld für eine weitere Expansion zufließen. Der Erfolg eines italienischen Textilunternehmers ist zunächst einmal etwas Positives und freut uns. Bravo!!</p>
<p>Die Nachricht erzeugt bei uns aber auch ein mulmiges Gefühl, dessen Ursache wir nicht verheimlichen wollen. Es geht um den damit einher schreitenden Verlust an Artenvielfalt. Börsennotierte Luxusmarken bauen auf Branding, große Werbebudgtes und effiziente Vertriebsstrukturen. Auch das ist weder gut noch schlecht, sondern betriebswirt-schaftlich notwendig. Problematisch ist aber, dass mit der zunehmenden Dominanz der Luxusmarken eben auch die Luft für die kleinen Familienbetriebe immer dünner wird, weil deren Marktzugangsbarrieren immer höher werden. Das gefährdet die Vielfalt und die Individualität. Wer vertreibt denn noch die oft wunderschönen Strickwaren der umbrischen Familienbetriebe? Wer macht sich denn noch die Mühe, die wirklich interessanten Hersteller zu finden und Ihnen einen Markt zu bieten? Auf der Pitti Uomo findet man in der Regel nur noch die üblichen Verdächtigen.</p>
<p>So haben wir in den vergangenen Jahren im deutschen Facheinzelhandel immer wieder den Trend hin zu Cucinelli und Co gesehen und verschiedentlich beklagt. Jetzt ist es öffentlich, Cucinelli will zu einer globalen Luxusmarke werden und es ist an der Zeit, den interessierten Kunden Alternativen zu präsentieren. Frischauf gen Italien, ihr wackeren Fachhändler!</p>
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		<title>iMännchen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 08:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat]]></category>
		<category><![CDATA[Brioni]]></category>
		<category><![CDATA[Digel]]></category>
		<category><![CDATA[iSuit]]></category>
		<category><![CDATA[Manufactum]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind bereit: Denn die Zukunft hat begonnen und zwar mit dem  iSuit, dem (O-Ton Hersteller) „perfekten Begleiter für Reisen und Business“. Und so sieht sie aus, die Zukunft. Wir zitieren: “Der iSuit von Digel besticht durch eine mobile Ladestation für jede Art von Smartphone, mit der der Träger jederzeit in der Lage ist, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Autobatterie.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3965" title="Autobatterie" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Autobatterie.jpg" alt="" width="380" height="284" /></a></p>
<p>Wir sind bereit: Denn die Zukunft hat begonnen und zwar mit dem  <a href="http://www.digel.de/isuit/">iSuit</a>, dem (O-Ton Hersteller) „perfekten Begleiter für Reisen und Business“.</p>
<p>Und so sieht sie aus, die Zukunft. Wir zitieren: “Der iSuit von Digel besticht durch eine mobile Ladestation für jede Art von Smartphone, mit der der Träger jederzeit in der Lage ist, den leer gewordenen Akku seines Smartphones aufzuladen. Die in ihrer Größe minimal konzipierte Aufladevorrichtung kann problemlos in der Innentasche des Sakkos getragen werden, ohne den Träger in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken. Bei Bedarf werden Smartphone und Aufladevorrichtung einfach und bequem durch ein Kabel verbunden und bis zum gewünschten Ladegrad &#8220;nahezu unbemerkt&#8221; am Körper getragen“.</p>
<p>Na endlich, der Anzug zum Smartphone. Nur Einfaltspinsel kaufen noch einen Anzug der ihnen gefällt oder gar gut passt, wirklich wichtig ist doch, dass unser Telefon den besten Platz hat und am Körper aufgeladen wird. Die Steckdosenindustrie zittert bereits und auch Laptops, an denen wir Dimpfel bisher unterwegs das Telefon aufluden, sind Schnee von gestern. Wer auf die Idee kommt, sich einen guten Anzug zu kaufen und dazu vielleicht einen zusätzlichen Akku, der die Bewegungsfreiheit irgendwie auch nicht einschränkt, gehört einfach nicht zur Digel-Zukunfts-Avantgarde.</p>
<p>Jetzt freuen wir uns auf den Ballonseideanzug mit eingebauter Zapfvorrichtungen, die Manufactum-Outdoorjacke mit innewohnendem Sherpa und natürlich auf den Brioni-Anzug mit integriertem Defibrillator.</p>
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		<title>Manufactum &#8211; eine Stilkritik</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Manufactum]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie noch, die guten Dinge. Unter dieser Überschrift präsentiert Manufactum ein durchaus interessantes Warenangebot. Insbesondere bietet das Warenhaus eine schöne Plattform für viele Hersteller, deren Produkte von Sales- und Marketingexperten seit langem als nicht mehr attraktiv abgeschrieben wurden. Mit der Kombination von Warenhäusern in großen Städten, schön gestalteten Katalogen  und einem wirklich gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.thumbnail.jpg" alt="" width="148" height="181" /></a></p>
<p>Es gibt sie noch, die guten Dinge. Unter dieser Überschrift präsentiert Manufactum ein durchaus interessantes Warenangebot. Insbesondere bietet das Warenhaus eine schöne Plattform für viele Hersteller, deren Produkte von Sales- und Marketingexperten seit langem als nicht mehr attraktiv abgeschrieben wurden. Mit der Kombination von Warenhäusern in großen Städten, schön gestalteten Katalogen  und einem wirklich gut gemachten Online-Angebot ist Manufactum mit seinem anachronistischen Angebot mittlerweile eine Erfolgsgeschichte und bereichert ein stetig uniformer werdendes Warenangebot ganz erheblich.</p>
<p>So weit so gut, und jetzt müssen wir hier das große „aber“ platzieren. Denn das Angebot an Herrenbekleidung ist nicht nur bar jedes roten Fadens – von der Kniebundhose in sämisch Leder bis zu Jacken von Nigel Cabourn offeriert Manufactum ein teils sturzbiederes, teils wirres und in seinen Warenhäuern auch noch dürftig präsentiertes Angebot. Irgendwie scheint die strategische Klammer um dieses Angebot von Themen wie unverwüstlich, haltbar, von vergessen Berufgruppen getragen, modern am Klondike oder elegant auf dem Mount Everest geprägt zu sein. Im Katalog schreibt Manufactum über sein Angebot: “Einen Großteil dieses Angebots machen Eigenentwicklungen aus, bei deren Entstehung wir uns von den selben Prinzipien leiten lassen, die auch die Arbeit an unseren übrigen Warensortimenten bestimmen – das Material führt zum Produkt und der Zweck zur Gestaltung.“</p>
<p>Insbesondere die Ansicht, dass Material zum Produkt führt, halten wir für eine gedankliche Sackgasse. Denn nur weil in Bibabutzeburg einer seit dem Jahr 1203 Sackleinen produziert, ist das doch noch lange kein Grund, daraus ein Hemd mit der Struktur einer Tischdecke zu produzieren. Als Ergebnis des Manufactum-Prinzips ist das Angebot an Herrenbekleidung im Wesentlichen durch das Fernbleiben jeglicher Eleganz geprägt.</p>
<p>Sicher kann man in den Schuhen und Mänteln problemlos ein kleines Land überfallen oder 800 Kilometer auf dem Jakobsweg nach Sinn und Unsinn suchen, aber in der Großstadt? Und so teilt sich das Publikum bei Manufactum meist in elegantere Kunden, die gerne in der Lebensmittelabteilung einkaufen und rucksackbewährte, kordbehoste Erdkundelehrer, in Dinkelackerschuhen, mit Sohlen die auch Personenminen standhalten. Diese Kundengruppe sucht gerne nach Kleidungsstücken, die auch noch die Filialgeneration 12 tragen kann oder deren Hosenboden sich nicht an dem seit 1803 produzierten Sattel des handgemachten Hollandrades aufrubbelt.</p>
<p>Schade ist diese Situation vor allem deshalb, weil hier ein bedeutender Markteilnehmer die Chance verspielt, jungen und interessanten Herstellern ein Forum zu bieten. Dabei muss ja, wie unsere Leser seit langem wissen,  keineswegs auf Qualität und manufakturelle Herdstellung verzichtet werden. Und was wirklich nicht geht, ist die uninspirierte teilweise schlampige Warenpräsentation. Gedrängt, unsystematisch und von recht unwissendem Personal angeboten, zeigt Manufactum selbst die (wenigen) Highlights wie auf einem Kirchenflohmarkt.</p>
<p>Also, nicht das Material führt zum Produkt, sondern der Mut, nach anderen Kriterien die guten Dinge zu suchen, führt zu neuen Kunden und stützt ein vielfältiges Angebot.</p>
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		<title>Niels Erik From</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auch gut]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Manschettenknöpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Niels Erik From]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage-Cufflinks]]></category>

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		<description><![CDATA[Niels Erik From wurde 1908 in Dänemark geboren und als Silberschmied ausgebildet. 1931 eröffnete er ein Geschäft in dem er auch einige seiner Entwürfe verkaufte. Die N.E. From Silberschmiede wurde dann 1944 in Nakskov gegründet. Nach dem Niels Erik Fromm 1986 starb, verschwand auch die Firma wenige Jahre später. Nach eher floralen Designs in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_4879.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3942" title="manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_4879" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_4879-300x241.jpg" alt="" width="369" height="296" /></a></p>
<p>Niels Erik From wurde 1908 in Dänemark geboren und als Silberschmied ausgebildet. 1931 eröffnete er ein Geschäft in dem er auch einige seiner Entwürfe verkaufte. Die N.E. From Silberschmiede wurde dann 1944 in Nakskov gegründet. Nach dem Niels Erik Fromm 1986 starb, verschwand auch die Firma wenige Jahre später. Nach eher floralen Designs in den Anfängen seiner Karriere entwickelte From seine charakteristische modernistische Formensprache.</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_3806.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3953" title="manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_3806" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_3806.jpg" alt="" width="381" height="303" /></a></p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_9474.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3944" title="manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_9474" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_9474-300x266.jpg" alt="" width="380" height="336" /></a></p>
<p>Die Firma nutzte verschiedene Signaturen: kleine Schmuckstücke wurden mit FROM gemarkt. Andere tragen  N.E.FROM, STERLING, DENMARK, 925S in einem Quadrat oder die N.E. FROM Signatur auf der Rückseite.</p>
<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_9481.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3947" title="manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_9481" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/manschettenknoepfe-vintage-cufflinks-IMG_9481.jpg" alt="" width="382" height="343" /></a></p>
<p>From hat in recht großen Mengen produziert und weltweit verkauft, seine Schmuckstücke, insbesondere die Manschettenknöpfe, werden heute von Sammlern moderner Klassiker dänischen Designs gesucht.</p>
<p>Alle gezeigten Manschettenknöpfe gibt es bei <a href="http://www.vintage-cufflinks.com/">Vintage-Cufflins</a>.</p>
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		<title>Lechts und rinks kann man nicht velwechsern</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 08:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Besuch von Knize in Wien wird dem Betrachter der beiden Geschäfte schon von aussen klar, wo der Unterschied zwischen Stil und Mode liegt. Rechts die von Adolf Loos gestaltete Fassade, links dann die profane Version mit dem Shopping-Himmel für die ältere Generation der Markenjunkies, die immer noch auf Kiton und Brioni stehen. Die Knize-Homepage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Knize.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3934" title="Knize" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2012/04/Knize.jpg" alt="" width="380" height="283" /></a></p>
<p>Beim Besuch von Knize in Wien wird dem Betrachter der beiden Geschäfte schon von aussen klar, wo der Unterschied zwischen Stil und Mode liegt. Rechts die von Adolf Loos gestaltete Fassade, links dann die profane Version mit dem Shopping-Himmel für die ältere Generation der Markenjunkies, die immer noch auf Kiton und Brioni stehen.</p>
<p>Die <a href="http://www.knize.at/de/content/1.html">Knize-Homepage</a> startet mit dem schönen Satz: „Die unausweichliche Frage nach dem eigenen Stil beginnt mit der Überwindung der Mode“. Pret a Porter steht hier dann wohl eher für die stilistische Insolvenz eines großen Klassikers.</p>
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