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	<title>SLOW WEAR &#187; Hier schreibt Edelardo Feinolini</title>
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	<description>Slow Wear - Das unabhängige Forum für Individualität, Eigensinn, Qualität und Stil</description>
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		<title>Offline ins Abseits</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 12:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Braun]]></category>
		<category><![CDATA[Diehl und Diehl]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Kuckelkorn]]></category>
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Slow-Wear ist ja auch ein Fan-Club der wenigen kompetenten inhabergeführten Herrenausstatter in Deutschland. Wir beobachten die possierlichen Besitzer und ihre stetes Bemühen um Qualität und Service mit allergrößtem Wohlwollen. Doch wenn sich diese bedrohte Spezies vor dem endgültigen aussterben retten will, dann muss Kunden künftig mehr als Schaufensterdeko und Verkaufsraum geboten werden. Die Verkaufs- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="" width="221" height="242" /></a></p>
<p>Slow-Wear ist ja auch ein Fan-Club der wenigen kompetenten inhabergeführten Herrenausstatter in Deutschland. Wir beobachten die possierlichen Besitzer und ihre stetes Bemühen um Qualität und Service mit allergrößtem Wohlwollen. Doch wenn sich diese bedrohte Spezies vor dem endgültigen aussterben retten will, dann muss Kunden künftig mehr als Schaufensterdeko und Verkaufsraum geboten werden. Die Verkaufs- und Handelslandschaft wandelt sich und Kunden, die jünger als 60 sind, erwarten zunehmend von dem Händler Ihres Vertrauens auch eine gewisse Kompetenz in Umgang und Nutzung der „Neuen“ Medien. Merke: Schon heute werden in Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz mit dem Verkauf von Bekleidung im Internet gemacht – Tendenz steigend.</p>
<p>Während zu Beginn des Internetzeitalters das digitale Spielfeld nur von Massenmarken und deren Handelspartnern genutzt wurde, ist heute auch das schönste sartoriale Highlight über das Netz verfügbar. Shoppinplattformen wie yoox oder stylebop bieten vieles via Internet, was die geschätzten Herrenausstatter nur im Regal oder auf dem Bügel zeigen, Selbst Ebay bietet eine größere Online-Auswahl als unsere Ritter des guten Zwirns.<span id="more-2100"></span></p>
<p>Erstaunlich: denn statt die ewigen gleiche Sale/Jubiläumsverkauf/Midseason-Sale Nummer abzuziehen und Kunden mit auf eindimensionale Botschaften reduzierten Mailings oder dem Anzeigenfriedhof  der &#8220;Maskulin-Gruppe&#8221; zu quälen, könnten Deutschland hochwertige Herrenausstatter ein nicht minder hochwertiges Online-Angebot für sich nutzen. Aber schon der Besuch der Homepages unserer Freunde zeigt die fehlende Kompetenz im Umgang mit der digitalen Welt. Altbackene oder hochgestylte Online-Auftritte, oft nicht aktuell, meist mit den Websites der Hersteller verlinkt und daher auch ohne individuelle Informationen zu den Produkten, verderben schnell jeglichen Wunsch die digitale Seite unserer Stilpäpste weiter zu durchdringen.</p>
<p>Neuerdings versucht sich der eine oder andere in sozialen Netzwerken oder – ganz modern – betreibt einen Blog. Doch leider kommt man hier nicht über platte Eigenwerbung und die nervtötende Ankündigung der x-ten Trunkshow hinaus.  Warum keine Online-Shops? Andreas Gerads vom Stilmagazin hat es mit <a href="http://www.einstecktuch.com/">Einstecktuch.com</a> vorgemacht – mit wenig Aufwand entsteht ein nettes virtuelles Geschäft.</p>
<p>Es geht ja nicht darum, die erklärungsbedürftigen Produkte, wie Anzüge oder Jacketts, online zu verschachern &#8211; hier stehen nach wie vor der persönliche Kontakt und die Kompetenz des Verkäufers im Mittelpunkt. Vielmehr ist es ein Online-Service für die Männer, die Erfahrungen mit den Produkten haben, ihre Größe und die Passform kennen und die einfach keine Lust haben, wegen eines Finamore-Hemdes, einer Broska-Krawatte oder eines Inglese-Einstecktuchs durch Deutschland zu reisen. Ein Mausklick und schon kommt das Teil per Post – schön wär’s.</p>
<p>Stattdessen eröffnen die Textil-Unternehmen temporäre Outlets, zahlen Miete und Personalkosten und erzielen so eine Reichweite von gefühlten 10 Kilometern. Warum gibt es noch keine Händler-Plattform für Ausverkaufs- und Restware, die ja Deckenhoch in Lagern liegt und die wir zu jedem Schlussverkauf aufs Neue präsentiert bekommen? Ein ganzjährig nutzbares virtuelles Outlett brächte auch kontinuierlich Liquidität und erschlösse neue Zielgruppen. Nämlich die Männer, die eben nicht den regulären Preis zahlen wollen, aber an einem reduzierten Stück gefallen finden und sich vielleicht künftig dann doch zu größeren Investitionen verführen lassen.</p>
<p>Guckst Du nach Holland: <a href="http://www.fransboonestore.com/men.html">Frans Boone</a> macht’s mal wieder vor, ein netter Start ins Online-Zeitalter. Wir haben uns eine Finamore Polohemd bestellt und es kam schön verpackt mit freundlichen Grüßen aus Sluis. Auch der Hamburger Ausstatter Braun hat seine recht diffuse Markenwelt schon ins Netz gestellt, gut gestylt, schlecht getextet, aber sehr nutzerfreundlich und sicher auch kompetent. Das gleich gilt für Soer.</p>
<p>Fazit: Wenn der Online-Auftritt und auch die Einkaufsmöglichkeiten im Netz als moderne Serviceleistungen für Kunden begriffen werden – und so sehen wir das &#8211; dann sind unsere „guten“ Herrenausstatter voll im Abseits. Und das ist echt schade!</p>
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		<title>Barkeeping</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2009/12/13/barkeeping/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 08:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Barkeeper]]></category>
		<category><![CDATA[Barkeeping]]></category>
		<category><![CDATA[Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Grobert]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Edelardo Feinolini
Was macht eigentlich eine gute Bar aus? Diese Frage bewegt mich, denn die Antwort darauf ist nicht weniger schwierig , als die auf die  Frage: Was ist eigentlich guter Stil? Selbstverständlich müssen die Getränke kompetent gemacht sein, daran scheitern ja leider schon sehr viele Bewerber. Dann ist da der Barkeeper als zentrale Figur. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Edelardo Feinolini</p>
<p>Was macht eigentlich eine gute Bar aus? Diese Frage bewegt mich, denn die Antwort darauf ist nicht weniger schwierig , als die auf die  Frage: Was ist eigentlich guter Stil? Selbstverständlich müssen die Getränke kompetent gemacht sein, daran scheitern ja leider schon sehr viele Bewerber. Dann ist da der Barkeeper als zentrale Figur. Freundlich, aber distanziert. Gesprächige Barkeeper lassen eine Bar schnell in das kneipenhafte abgleiten, aus meiner Sicht ist das eine Art gastronomischer Vorhölle.</p>
<p>Eigentlich ist der Barkeeper männlich, er darf aber auch weiblich sein. Für eine Frau aber eine schwierige Rolle, weil eine souveräne Frau in einer Bar dann schnell als Zicke gilt, nur weil sie nicht mit jedem flirtet. Dabei ist jemandem, der in eine echte Bar geht um zu flirten, ohnehin nicht zu helfen. Das heißt nicht, dass in einer Bar nicht geflirtet wird, aber es ist absolut unwürdig, in eine Bar zu gehen, um zu flirten, schon gar nicht mit dem Barkeeper. Eine Bar ist zunächst ein Ort der Besinnung, aus dem Zustand geistiger Sammlung kann sich dann die Erkenntnis entwickeln, dass zu viel Besinnung möglicherweise schadet und man das kurze Leben besser nutzt. Ein mir bekannter feinsinniger Kardiologe hat dazu zutreffend bemerkt: „Das Leben ist kurz und wie schnell ist  nichts getrunken.“</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1681" title="feinolini grobert klein" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2009/12/feinolini-grobert-klein-300x221.jpg" alt="feinolini grobert klein" width="380" height="279" /></p>
<p>Das Bild beleuchtet die diffizile Situation. Es zeigt mich mit meinem Bruder Ghisolfo Roberto, genannt Grobert, in nämlicher Bar. Die Besinnungs- und Sammlungsphase hatten wir erkennbar zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen. Wir beide mögen die Bar.</p>
<p>Nun also zu der eigentlichen Kernkompetenz des Barkeepers: Menschenkenntnis und Beobachtungsgabe. Ich darf an den Spruch von Hemingway erinnern: “An intelligent man sometimes has to be drunk to be able to spend time with his friends“. Daran anknüpfend hat ein unglaublich begnadeter Barkeeper, dessen Namen ich hier nicht nennen will, festgestellt: „The difficult part in barkeeping is to know who is drunk and who is just stupid.”</p>
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		<title>Stilberater &#8211; schön überflüssig</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2009/11/12/stilberater-schon-uberflussig/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>

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		<description><![CDATA[
Über die Gattung der „Stilberater“ haben wir uns hier ja schon häufiger ausgelassen. Bei unserer täglichen Presseschau ist uns nun ein besonders possierlicher Vertreter dieser Spezies aufgefallen: Der Schweizer Stil-Papst Clifford Lilley. Es ist für uns immer wieder interessant zu erfahren, dass es noch Männer gibt, die offenbar nicht mit den einfachsten Regeln stilistischer Existenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze" width="206" height="251" /></p>
<p>Über die Gattung der „Stilberater“ haben wir uns hier ja schon häufiger ausgelassen. Bei unserer täglichen Presseschau ist uns nun ein besonders possierlicher Vertreter dieser Spezies aufgefallen: Der Schweizer Stil-Papst Clifford Lilley. Es ist für uns immer wieder interessant zu erfahren, dass es noch Männer gibt, die offenbar nicht mit den einfachsten Regeln stilistischer Existenz vertraut sind und dafür die „Der Ball ist rund“-Stil-Gemeinplätze von Stilberatern benötigen. Im Interview mit der <a href="http://www.handelszeitung.ch/artikel/Management-So-kleidet-sich-der-Businessman_635950.html">Handelszeitung</a> lesen wir Lilleys wenig überraschende Ausführungen zum Thema. Allerdings ist der Film „A day in the life“ auf der <a href="http://www.clifford-lilley.com/">Homepage</a> des Stil-Papstes ein wunderbares Dokument für die Hybris von Beratern, die Ihre Stil-Kompetenz aus der Mitwirkung bei  bedeutenden intellektuellen Meilensteinen wie der RTL 2 Soap „Schwul macht cool“ ableiten.</p>
<p>Die Ausnahme: Bernhard Roetzel ist wirklich der einzige Stilberater, der diese Bezeichnung inhaltlich und optisch verdient.</p>
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		<title>Der deutsche Stil</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2009/09/24/der-deutsche-stil/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 11:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Stilhausmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Edelardo Feinolini]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Stil ist kein Meister aus Deutschland. Statt sich Gedanken über Individualität, Qualität oder Passform von Bekleidung zu machen, quälen uns die meist selbsternannten Stilpäpste immer mit dem deutschesten aller Themen: der Regel. Kein Tag vergeht, an dem nicht die olle „No brown in town“ Regel in einem Magazin beschworen wird, in endlosen Forumsdiskussionen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze" width="246" height="299" /></p>
<p>Der Stil ist kein Meister aus Deutschland. Statt sich Gedanken über Individualität, Qualität oder Passform von Bekleidung zu machen, quälen uns die meist selbsternannten Stilpäpste immer mit dem deutschesten aller Themen: der Regel. Kein Tag vergeht, an dem nicht die olle „No brown in town“ Regel in einem Magazin beschworen wird, in endlosen Forumsdiskussionen die „richtigen“ Krawattenknoten regelmäßig diskutiert werden. Und als Krönung bietet man uns noch alle Nase lang eine Anleitung zum „richtigen“ Falten des Einstecktuchs.</p>
<p>Erstaunlicherweise gibt es in Deutschland noch keine DIN-Norm für „richtige“ Herrenbekleidung. Dabei sind Regeln im Grunde nicht schlecht – allerdings muss „Mann“ sie auch interpretieren oder brechen können, ansonsten sehen doch alle gleich „richtig“ aus – quasi Schafherde.</p>
<p>Ein schönes Beispiel für die Freiheit des Stils ist das <a href="http://men.style.com/details/features/landing?id=content_11158">Interview</a> mit Gianluca Isaia. Weniger spannend, weil schon x-tausend Mal geschrieben,  sind die  „<a href="http://www.stern.de/lifestyle/mode/maennermode-25-regeln-fuer-den-umgang-mit-dem-hemd-513348.html">25 Regeln für den Umgang dem mit dem Hemd</a>“ von Herrn Joseph im Stern. Denn wenn schon 25 Regeln für ein gutes Hemd nötig sind, gibt es bestimmt auch 45 Regeln für die Hose, 125 Regeln für den Anzug und zahllose Regeln für den Rest.  Aber, mamma mia, wozu bloß?</p>
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		<title>Tu felix Austria</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2009/09/18/tu-felix-austria/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 15:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Änderung]]></category>
		<category><![CDATA[Dantendorfer]]></category>
		<category><![CDATA[herrenausstatter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern in Salzburg gewesen und bei Dantendorfer (seit 1948 in Salzburg) eine Hose gekauft. Sehr schöner Laden, interessante Produkte und ein überaus freundlicher und kompetenter Service. Ein absolutes – und in Deutschland offenbar längst vergessenes &#8211; Service-Highlight: Hosenänderung in 30 Minuten und kostenlos. Ein gutes Beispiel für mehr Service, hier können unsere deutschen Herrenausstatter leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze" width="216" height="245" /></p>
<p>Gestern in Salzburg gewesen und bei <a href="http://www.dantendorfer.at/">Dantendorfer</a> (seit 1948 in Salzburg) eine Hose gekauft. Sehr schöner Laden, interessante Produkte und ein überaus freundlicher und kompetenter Service. Ein absolutes – und in Deutschland offenbar längst vergessenes &#8211; Service-Highlight: Hosenänderung in 30 Minuten und kostenlos. Ein gutes Beispiel für mehr Service, hier können unsere deutschen Herrenausstatter leider meist nicht mithalten. Änderungsdauer wird hier eher in Tagen gerechnet und eine kostenlose Änderung für eine Hose ist auch selten. Wir haben es zumindest noch nicht erlebt. Gegenbeispiele sind willkommen.</p>
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		<title>Völker, hört die Sandale</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2009/08/10/volker-hort-die-sandale/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 15:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Trekking]]></category>

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Früher fand ein Ausflug in die Stadt immer in entsprechender Bekleidung statt. Mit der Erfindung der Trekking-Bekleidung ist dieser schöne Volksbrauch leider verschwunden. Wir sehen heute in europäischen Großstädten Horden unterbekleiderter Menschen in Funktionsbekleidung, die meist aus einem kariertem Kurzarmhemd einer beigen 3/4-Cargohose mit Gummizug am Bein und den obligatorischen Trekkingsandalen besteht. Garniert wird das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="ef-skizze" src="../wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="ef-skizze" width="200" height="242" /></p>
<p>Früher fand ein Ausflug in die Stadt immer in entsprechender Bekleidung statt. Mit der Erfindung der Trekking-Bekleidung ist dieser schöne Volksbrauch leider verschwunden. Wir sehen heute in europäischen Großstädten Horden unterbekleiderter Menschen in Funktionsbekleidung, die meist aus einem kariertem Kurzarmhemd einer beigen 3/4-Cargohose mit Gummizug am Bein und den obligatorischen Trekkingsandalen besteht. Garniert wird das Ganze mit einer praktischen Bauchtasche oder einem Rucksack, der selbst Tenzing Norgay, den Sherpa von Sir Edmund Hillary, vor Ehrfurcht erstarren ließe. Und so stapfen die Funktionalbekleideten durch unsere Museen, trampeln durch unsere schönen Einkaufsstraßen, halten ihre Rucksäcke in U-Bahnen in unsere empörten Gesichter und sitzen wie erschöpfte Wandersleut in unseren Cafes.</p>
<p>Ich habe wirklich großes Verständnis für jeden Extrembergsteiger, der in dieser Bekleidung den Kangchenjunga bezwingen will, aber dürfen diese Goretex-Jünger wirklich unsere europäischen Bekleidungsnormen mit ihren schlechten Sandalen treten? Reicht es nicht, das jedes Jahr Legionen kurzbehoster und Flip-Flop-Beschuhter Amerikaner durch Europa marodieren, müssen jetzt auch Europäer aussehen wie aufgestylte Alm Öhis? Wikipedia schreibt zum Thema „Trekking“: <em>Die Motivation liegt meist im intensiven Erlebnis unverfälschter Natur oder noch weitgehend ursprünglicher Kulturen abseits der Zivilisation.</em> Schön wär’s, wir sehen heute unverfälschte Körper in minderer Bekleidung, die unsere mühsam errungenen zivilisatorischen Bekleidungs-Fortschritte in einen ästhetischen Volkswandertag verwandeln.</p>
<p>Ich fordere ein komplettes Einreisverbot dieser Wandervögel in unsere Großstädte. Geht im Wald spazieren oder zieht euch vernünftig an!</p>
<p>Euer Edelardo</p>
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		<title>Billig ist oft umsonst</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2009/07/14/billig-ist-oft-umsonst/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 09:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Edelardo Feinolini]]></category>

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		<description><![CDATA[
Aus meinem Poesie-Album: Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und Menschen, die sich einzig und allein nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
(John Ruskin )
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a><br />
Aus meinem Poesie-Album: Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und Menschen, die sich einzig und allein nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.</p>
<p>(John Ruskin )</p>
]]></content:encoded>
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		<title>No Clown in town?</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2009/05/27/no-clown-in-town/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 16:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Jessen]]></category>
		<category><![CDATA[no brown after six]]></category>
		<category><![CDATA[No brown in town]]></category>

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		<description><![CDATA[
Liebe Freunde,
neuerdings beschäftigen sich &#8211; vermutlich unter dem traumatischen Eindruck des omnipräsenten italienischen Pullis &#8211; die deutschen Medien wieder mit dem Thema Mann und Stil. Da bei werden beherzt Regeln auf der Mottenkiste  der textilen Bevormundung hervorgezaubert. Ursprung der liebsten Regel „No brown in town&#8221; oder „No brown after six&#8221; ist England, denn hier verortet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="" width="210" height="256" /></a></p>
<p>Liebe Freunde,</p>
<p>neuerdings beschäftigen sich &#8211; vermutlich unter dem traumatischen Eindruck des omnipräsenten italienischen Pullis &#8211; die deutschen Medien wieder mit dem Thema Mann und Stil. Da bei werden beherzt Regeln auf der Mottenkiste  der textilen Bevormundung hervorgezaubert. Ursprung der liebsten Regel „No brown in town&#8221; oder „No brown after six&#8221; ist England, denn hier verortet der Deutsche ja gerne die Heimat des parkettsicheren Gentlemans. Und so stellt Jens Jessen den häufig braunbeschuhten Silvio Berlusconi in der ZEIT als den bedeutendsten Modesünder hin, der braune Schuhe zu blauen Anzügen trägt. Der Autor, augenscheinlich in textilen Fragen nicht sonderlich bewandert, reiht sich hier ein in so ahnungslose Artikel wie den Beitrag „<span style="color: #000000;">Männer, denkt an die &#8220;Never-Brown&#8221; Regel</span>&#8221; in der Zeitung &#8220;Die Welt&#8221;, oder die possierliche Video-Serie „Einfach Stil&#8221; bei Spiegel-online.</p>
<p>Jetzt fragt sich der geneigte Betrachter, warum gerade ein so von Unsicherheiten geprägtes Thema wie Herrenbekleidung in deutschen Redaktionen immer nur von Männern ohne erkennbare Kompetenz beschrieben wird, wo doch jeder Motorredakteur immer fahrerische Fähigkeiten wie auch umfangreiches Know-how zu dem von ihm beschrieben Thema besitzt. Die Antwort ist so einfach wie traurig, in Wahrheit ist das Thema in Deutschland fest in der Hand von selbsternannten Stil-Redakteuren, ältlichen Stil- und Etiketteberatern und natürlich auch den Gefährtinnen des zu bekleidenden Mannes. Und so sucht der deutsche Mann sein Heil in schwarzen Schuhen (Obermaterial Leder), rechtfertigt diese Entscheidung mit Regeln von einer fernen Insel und aus einer längst vergangen Zeit und blickt scheel auf seine Zeitgenossen, die mit braunen Schuhen zum dunklen Anzug (zumindest tagsüber) eine gute Figur machen.</p>
<p><span id="more-1140"></span></p>
<p>Nun ist der deutsche Hang zur Uniform historisch tief verwurzelt und ein Besuch in der Frankfurter Fußgängerzone zur Mittagszeit beweist: Deutscher Mann, Dein Schuh ist schwarz. Hier und in den meisten deutschen Innenstädten herrscht soviel Individualität wie auf einen NVA-Apellplatz. Um die eigene Mutlosigkeit mit einer Prise Individualität zu kaschieren, trägt der Schwarzschuh dann meist noch eine grelle Krawatte, die selten in einem geschmacklich akzeptablen Zusammenhang zum Rest des Outfits steht. Da ist der Italiener einfach überlegen: Statt seine Bekleidung nach der DIN-Norm auszuwählen, pfeift er auf alte Regeln und zeigt „Sprezzatura&#8221;.</p>
<p>Die von Herrn Jessen zitierte „ Grundeinsicht gesitteter Herrenbekleidung&#8221; ist weniger mit der Farbe des Schuhs beschäftigt, als vielmehr damit, dass Herren sich dem Anlass gemäß kleiden, bei der Wahl ihrer Garderobe auf Qualität und Passform achten, mit ihrer Erscheinung Freude bereiten und sich aus der Masse wohltuend abheben und nicht ein grau-schwarzer Teil von ihr werden. Und Achtung, ihr Stilpäpste: der englische Gentleman hat die „No-Brown-Regel&#8221; schon seit Jahrzehnten mit dem tragen ochsblutfarbener Pferdelederschuhe elegant ausgehebelt. Die sind Tagsüber im Sonnenlicht braun, aber nach Einbruch der Dunkelheit schwarz.</p>
<p>Jetzt ist die Bundesregierung gefordert: Nur die Einrichtung einer eines nationalen Bad-Tailors für schwarze Schuhe, Anzüge mit kapuzengroßen Nackenfalten, farbenfrohe Krawatten, toxische Moderedakteure, Stilexperten und den gesamten Kleiderschrank von Oskar Lafontaine kann jetzt noch helfen, Deutschland vor der Stil-Katastrophe zu bewahren.</p>
<p>Euer Edelardo</p>
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		<title>Hast Du etwas ZEIT für mich?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 13:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Die ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Jessen]]></category>

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In der Rubrik „Gesellschaftskritik&#8221; der ZEIT schreibt Jens Jessen unter dem Titel:„Giftig schillernde Macht &#8211; Was es bedeutet, wenn Männer die Modesünde begehen, Braun zu Blau zu tragen&#8221; einen von Ahnungslosigkeit, No-Brown-Regeln und schlechten Vergleichen durchwirkten Artikel.
In absoluter Unkenntnis behauptet der selbsternannte Stilexperte auch noch, Silvio Berlusconi habe mit dem tragen brauner Schuhe in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a></p>
<p>In der Rubrik <a href="http://www.zeit.de/2009/19/Gesellschaftskritik-19">„Gesellschaftskritik&#8221;</a> der ZEIT schreibt Jens Jessen unter dem Titel:„Giftig schillernde Macht &#8211; Was es bedeutet, wenn Männer die Modesünde begehen, Braun zu Blau zu tragen&#8221; einen von Ahnungslosigkeit, No-Brown-Regeln und schlechten Vergleichen durchwirkten Artikel.</p>
<p>In absoluter Unkenntnis behauptet der selbsternannte Stilexperte auch noch, Silvio Berlusconi habe mit dem tragen brauner Schuhe in der Öffentlichkeit eine „über 100 Jahre alte Grundeinsicht gesitteter Herrenkleidung&#8221; zerstört&#8221;. Mamma mia!</p>
<p>Schön ist nur sein Schlussatz: &#8220;Ahnungslosigkeit schützt vor Missverständnissen nicht&#8221; &#8211; eben Jens, auch nicht in der ZEIT.</p>
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		<title>Wann ist ein Mann ein Mann?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 10:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G. B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hier schreibt Edelardo Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ankowitsch]]></category>
		<category><![CDATA[Feinolini]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>

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Unter dem Titel &#8220;Stellt euch, ihr Memmen!&#8221; schreibt  Christian Ankowitsch in der FAZ einen schönen Artikel über Männerbilder in der Krise. Zitat: &#8220;Während alle Welt rätselt, was die Finanzkrise noch bringt, ist das größte  Geheimnis schon gelüftet: Viele Manager sind nicht nur Versager, sie sind  Schlappschwänze. Und weit davon entfernt, so viril zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-189" title="ef-skizze" src="http://www.slow-wear.de/wp-content/uploads/2008/02/ef-skizze.jpg" alt="" width="245" height="300" /></a></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;<a href="http://faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E01CDF46F5AC24283BDF5A44C52C0BD9D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Stellt euch, ihr Memmen</a>!&#8221; schreibt  <a href="http://www.hoeflichepaparazzi.de">Christian Ankowitsch</a> in der FAZ einen schönen Artikel über Männerbilder in der Krise. Zitat: &#8220;Während alle Welt rätselt, was die Finanzkrise noch bringt, ist das größte  Geheimnis schon gelüftet: Viele Manager sind nicht nur Versager, sie sind  Schlappschwänze. Und weit davon entfernt, so viril zu sein, wie sie sich gerne  präsentieren. Damit haben sie nicht nur Banken und Aktiendepots ruiniert,  sondern auch noch ihre Geschlechtsgenossen desavouiert.&#8221; Recht so, und schlecht angezogen sind die Kerle auch noch. Alors enfants, mit Stil und Mut aus der Krise!</p>
<p>Euer Edelardo</p>
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