25. Juni 2011

Käse aus Holland

by G. B.

In der Zeit lesen wir ein Interview mit der niederländischen Designerin Steffie Christiaens. Sie hat in diesem Jahr ihre erste Damenkollektion vorgestellt und nun gleich auch die Herren mit ihren Entwürfen versehen – ein schwerer Fehler wie wir finden und wie diese Bilder eindrucksvoll beweisen.

Das Interview ist weit weniger grotesk als die Herrenbekleidung, aber der folgende Auszug ist einfach zu putzig

ZEIT ONLINE: Was können Männer denn mit Ihren Kleidungsstücken anfangen?

Christiaens: Wir haben zum Beispiel Hemden entwickelt, deren Kragen durch Magnete befestigt sind. Dadurch kann man sie ganz leicht an- und ablegen. Fast jedes Stück in meiner Kollektion kann man irgendwie verändern, andersherum tragen, variieren.

Ja, andersrum tragen ist vermutlich die beste Alternative, variieren würden wir sofort – aber nur bei der Auswahl der Designerin.

Eine Kommentar zu “Käse aus Holland”

  1. Ja ja, ihr habt ja nicht unrecht. Aber wenn ich mir so die letzten Beiträge auf Slow Wear ansehe, dann fühle ich mich doch immer mehr an Waldorf und Statler erinnert (die ja immerhin stets korrekt angezogen waren).

    Nicht, dass ich etwas gegen eine gepflegte Lästerei dann und wann hätte, aber habt’s ihr’s nicht ein bisschen positiver? Es gibt doch bestimmt noch viele Qualitätsmanufakturen in unseren Breiten zu entdecken. Fände ich mal wieder nicht schlecht.

    Herzlichst,

    Mirko

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