16. Mai 2010

Wien, Wien, nur Du allein

by G. B.

Aus Sentimentalität bei Knize einen Einkauf getätigt. Geschäft hat den Charme eines Oxfam- Ladens, Personal eher ahnungslos, die stark blondierte Kassiererin trägt viel Swarowski-Tand. Krawatte (made in Hamburg!) und  Einstecktuch fliegen unverpackt in die Tüte, obendrauf Knize 10 – A.E.I.O.U. gilt nicht mehr.

Der Wiener Volkscharakter hat zwei Triebfedern des Stillstandes, die, scheinbar einander entgegenstrebend, schließlich doch eine Einheit ergeben: Der Schiebidenneteean-Wille paart sich mit der Stehteenettafür-Skepsis und es entspringt die Lekmimoasch- Absage (Karl Kraus).

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Eine Kommentar zu “Wien, Wien, nur Du allein”

  1. Neben dem Knize war eine Parfumerie, deren nette junge Bedienung mir total die Sprache verschlagen hat. Ich fragte – in Zeiten des Plastikbeutels m Flugzeug – nach kleinen Fläschchen und anderem, um meine Toilettenartikel zu verpacken. Ihre Antwort “Ja, ich zeig Ihnen gerne alle meine Döschen” hat zu Sprachlosigkeit geführt. Mindestens 3 Sekunden lang. Die Wiener….

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