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	<title>Kommentare zu: Fremdschämen</title>
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	<description>Slow Wear - Das unabhängige Forum für Individualität, Eigensinn, Qualität und Stil</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 13:44:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Anti68er</title>
		<link>http://www.slow-wear.de/2010/02/11/fremdschamen/comment-page-1/#comment-499</link>
		<dc:creator>Anti68er</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 12:41:24 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist zum Teil auch ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Menschen ziehen auf der Arbeit das an, was zu Hause im Kleiderschrank hängt. Gibt es dank Kleiderordnung dann zwischen Arbeits- und Freizeitkleidung keinerlei Überschneidungen mehr, ist man unzufrieden, da man zwei Sätze Kleidung anschaffen muss.
Wenn die Kleiderordnung nun Anzug ist, muss der Durchschnittsbürger extra für die Arbeit Anzüge, Hemden, Binder, Lederschuhe, dunkle Socken vorrätig halten.
Die Unternehmen haben diesem Druck nicht stand gehalten und nach und nach ihre Bekleidungsvorschriften fallen lassen.
Der Verdruss der Mitarbeiter nahm ab und man trug jetzt auf der Arbeit auch die Freizeitkleidung von heute.
Das ist der Zustand von heute. Eine Kleiderordnung einzuführen ist schwer, sie führt zu Verdruss.
Und die heute gebräuchliche Kleidung in Unternehmen hat ja auch einen grossen Vorteil: Man benötigt im Prinzip keine Kantine mehr, da die meisten Mitarbeiter problemlos in der Bahnhofsmission eine warme Mahlzeit bekommen würden.
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist zum Teil auch ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Menschen ziehen auf der Arbeit das an, was zu Hause im Kleiderschrank hängt. Gibt es dank Kleiderordnung dann zwischen Arbeits- und Freizeitkleidung keinerlei Überschneidungen mehr, ist man unzufrieden, da man zwei Sätze Kleidung anschaffen muss.<br />
Wenn die Kleiderordnung nun Anzug ist, muss der Durchschnittsbürger extra für die Arbeit Anzüge, Hemden, Binder, Lederschuhe, dunkle Socken vorrätig halten.<br />
Die Unternehmen haben diesem Druck nicht stand gehalten und nach und nach ihre Bekleidungsvorschriften fallen lassen.<br />
Der Verdruss der Mitarbeiter nahm ab und man trug jetzt auf der Arbeit auch die Freizeitkleidung von heute.<br />
Das ist der Zustand von heute. Eine Kleiderordnung einzuführen ist schwer, sie führt zu Verdruss.<br />
Und die heute gebräuchliche Kleidung in Unternehmen hat ja auch einen grossen Vorteil: Man benötigt im Prinzip keine Kantine mehr, da die meisten Mitarbeiter problemlos in der Bahnhofsmission eine warme Mahlzeit bekommen würden.<br />
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