28. Juli 2009
Sebastian Horsley in München
Am 20. August organisiert die Blumenbar in München einen Dandy-Abend mit dem Vollzeit-Dandy Sebastian Horsley, einem Verfechter exzentrischer Eleganz und aller denkbaren Exzesse. Sein bestes Statement “We had it all: natural style, unnatural drugs, supernatural tailors.”
Die FAZ schrieb über sein Buch Dandies in der Unterwelt: „Stil ohne Tempolimit: Der britische Künstler Sebastian Horsley reitet pompös und augenzwinkernd auf der Welle der Dekadenzliteratur.”
Also eine gute Gelegenheit Horsely bei diesem Ritt zu begleiten.
Schlagwörter: Sebastian Horsley
Ist Horsley ein Vorbild? In seiner Kleidung, in dem, was er von sich gibt, oder in seinen Exzessen? Ich glaube kaum. Was gebraucht wird, sind keine durchgeknallten Schwafler, sondern Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, ohne dabei Stil, Eleganz und ein wenig Grandezza zu vergessen. Wie man hört, soll es davon gerade in München noch ein paar wenige Restexemplare geben.
Das Zitat aus der FAS ist das einzige Lob des Artikels. Der Rest setzt sich mit der Sinnlosigkeit der Existenz von Sebastian Horsley auseinander. Demzufolge ist er kein Dandy, er wäre es aber gerne. Meiner Meinung nach brauch der Herr einfach etwas Aufmerksamkeit. (SB, 19J.)
Und da ging er hin. Schade dass der gute uns verlassen hat.
Der Auftritt in München war eine interessante Erfahrung.