17. Oktober 2008
Wir sind gerührt
Spiegel-Online Stil-Reporter Werner Theurich hat resigniert: nach unserer heftigen Kritik an den Inhalten seiner seltsamen Kurzfilme zum Thema „Einfach Stil”, ergibt er sich jetzt dem Alkohol. Wir sehen Ihn im Dialog mit einem Barkeeper (bitte hier die „Dreifaltigkeit” des Einstecktuchs beachten) zum Thema „Der perfekte Martini”. Doch obwohl ihm das Thema Alkohol sicher näher als Bekleidung oder Accessoires mit Stil ist, schüttelt und rührt WT einen Cocktail aus Langeweile, Naseweisheit und Allgemeinplätzen zusammen. Auch James Bond und natürlich die Martini-Zote von Dorothy Parker: “I like to have a martini, two at the very most. After three I’m under the table, after four I’m under my host!” dürfen nicht fehlen.
Wir freuen uns schon auf „Einfach Stil: Die perfekte Bockwurst”
Prost Werner!
Schlagwörter:Martini, Werner Theurich
Macht weiter so!
Schon beim ersten Filmchen von Herrn T. habe ich mich gefragt, wo der Spiegel denn diese Stilikone ausgegraben hat: Sakko, offener Hemdkragen und dann sein T-Shirt darunter präsentieren …. Zu gutem Stil gehört sicher mehr, aber bei den Kleinigkeiten fängt es an.
Ihr Kommentar ist nun wirklich nah am Unfug, zumal er außer Destruktivem nichts zu bieten hat. Dass Themen in der kurzen Zeit nur angeschnitten werden können, wen wundert’s. Im Übrigen sind die Beiträge reichlich unterhaltsam.
Und wer’s gar nicht mag, wie Sie offenbar… Intoleranz und Stil gehen meines Wissens selten Hand in Hand.
Wie bedauerlich das in einem dem Namen nach stilhaften Forum so gehetzt wird. Immerhin muss man Ihnen zugestehen, daß Sie ihre Meinung zumindest in ordentlicher Sprache kundtun, wenn auch ansonsten der Ton eher übel als ordentlich ausfällt.
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.
Der Theurich hat’s drauf
naja, das mit dem t-shirt unter dem hemd ist mir auch sofort aufgefallen. ist zwar unschön, aber wäre nicht dramatisch, da man das ja ständig sieht – aber dann in einem stil-ratgeber etwas von stil erzählen? zu viel des guten.
Na ja … T-Shirt hin offener Krager her.
Wer Lagavulin trinkt ist halt nur Mittelmaß.
Über Kleidung und das passende Ambiente lässt sich halt streiten.
So auch über Lagavulin und Ardbeg.
Es dünkt den geneigten Leser das sich hier ein Stilleben zur Stilikone
hochschreiben möchte und das mit durchaus galanten und einschmeichelden Worten, welche aufzeigen wer zum Pöbel gehört und wer darüber erhaben ist.