8. Mai 2008
Muttertag
“Ehret die Mutter” geht jetzt ganzjährig: Einen fröhlichen Strauß handgemachter „Blumen” für das Knopfloch des bemutterten Gentlemans gibt es in Berlin bei Chelsea Farmer’s Club. Es gilt hier die alte Regel von Edelardo Feinolini: Lieber eine Blume am Revers, als florale Motive auf der Krawatte.
Denn eine Boutonnière, also die Blume im Knopfloch am Revers, ist ein weltweit akzeptiertes Erkennungsmerkmal der Gentlemen. Der Franzose, mit seinem Hang zum Dramatischen ging während der Französischen Revolution noch weiter: der Adelige mit Geschmack bestieg das Schafott mit einer roten Nelke im Knopfloch – weniger als Stilmittel, denn als Zeichen seines Mutes.
Heute sieht man die Boutonnière überwiegend bei Hochzeiten, meist schon leicht welk- wie schön, dass der Chelsea Farmer’s Club mit seinen „Blumen” aus Stoff nun das alltagstaugliche immergrüne Gänseblümchen zum Anzug präsentiert.
Schlagwörter: Boutonnière, Chelsea Farmers Club, Feinolini, stil



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