15. Februar 2008
Schuppen? Aber gerne!
Dieter Kuckelkorn hat mit seinen Python-Chelsea-Boot etwas Klassik in die Welt der Freunde der schuppigen Reptilien gebracht. Seit Kaa haben wir keine elegantere Schlange mehr gesehen.
Die Phyton stammt zwar aus der Familie der Riesenschlangen, ist viel eleganter und bei weitem nicht so lang wie die heimische Warte-schlange, die wir sonst nur noch von den Kassen bei Peek & Cloppenburg kennen.
Elegant, besohlt und erdverbunden lauert die Kuckelkornsche Python am Fuß des Kunden. Hier sind Schuppen wirklich kein Problem.
Schlagwörter: Dieter Kuckelkorn, Luxus, Python


Hmmmmm, an einer Python finde ich das sehr appart, aber am meinem Fuss will es mir nicht so recht gefallen. Bin natürlich auch nicht Puff Daddy.
Nee, ne? Ist nicht Euer Ernst, oder? Nur von oben betrachtet ist die Schuhform elegant. Von der Seite betrachtet eher iiiiiiiiiiiiiiih! Obwohl… Zu hochglaenzend schwarzer Daunenjacke mit Pelz oder zu einem schoen schweren Herrenpelzmantel sieht der Schuh vielleicht dann doch noch klasse aus. Hat Meister Kuckelkorn jetzt auch schon die russische Klientel im Blick? Wenn ja, einfach noch 2,000 Euro auf den Preis draufhauen, dann geht auch Python!
Die Koimmentare meiner beiden Vorgänger beleuchten aufs Grellste ein Problem! In Deutschland bitte nur nicht auffallen, sonst könnte es ja was setzen. Der Schuh wirft eine Frage auf, nämlich, wie kombiniere ich, damit die Eleganz der Linienführung jeden Anklang an Vulgärrapper und Russenmafioso vermeidet. An faema die Frage: Ist Fuß zu fett oder Haar ungepflegt? Wenn nicht, dann versuchen und experimetieren. An Widerwort: Bitte eben nicht zu Schwarz tragen, wenn, dann einen leichten mittelbraunen Übergangsmantel aus Hermelin.
Ich will den Versuch gar nicht eingehen.
Das Leder gefällt mir weder von der Optik noch von der Haptik.
Ich fühle mich auch nicht berufen einen Hermelinmantel zu tragen. Für meinen Snobismus ist es nicht nötig 120 Hermeline ins Gras beißen zu lassen. Für mich genügt ein gut geschneideter Tuchmantel aus Neapel.
@faema: Snobismus bedeutet sine nobilitas! Ich halte nobilitas für tugendhaft und sehr viel erstrebenswerter. Im übrigen wurden lediglich für den Krönungsmantel von Katharina der Grossen 120 Hermeline gebraucht, der hatte aber auch eine 12 Meter lange Schleppe. Das mit dem Tuchmantel ist eine gute Idee, amn könnte ihn ja innen mit Hermelin füttern. Im übrigen ist der braune Hermelin ja ein Sommerfell, und eher preisgünstig, also durchaus in Reichweite des Snobs.
Man könnte den Tuchmantel mit dem Wiesel füttern, aber mit ist der Wiesel lieber, wenn er meine Wühlmäuse futtert.
Teuer oder Preisgünstig ist für mich nicht das Problem, für mich ist das arme Vieh das Problem und außerdem ist es in Frankfurt nicht so kalt, dass mich ein Pelz wärmen müßte.