24. Januar 2008

Manschetten haben!

von G. B.

Auch wenn der Begriff „Manschetten haben” historisch eher etwas mit Furcht zu tun hat, so ist das Tragen von Manschettenknöpfen heute nur noch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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Wie kein anderes Accessoire sind Manschettenköpfe ein Statement der Individualität ihres Trägers, vorausgesetzt: sie sind aus Edelmetall, oder alt, doppelseitig – also ohne den doofen Bequemlichkeitsbügel- und natürlich ohne Designer-, Automobilhersteller- oder sonstige Logos.

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Das Angebot an Manschettenknöpfen ist groß, selbst der Otto-Versand bietet welche in „Edelstahl” – ein Material auch dem vielleicht Kochtöpfe gemacht werden sollten, aber keinesfalls Manschettenknöpfe.

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Manschettenknöpfe kann man sehr schön „jagen”, sie werden natürlich auf Ebay angeboten, sind auf jedem besseren Antikmark zu finden und gehören auch zum Repertoire guter Antikschmuck-Händler.

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Die Preis von Manschettenknöpfen ist letztlich ein eher unwichtiges Kriterium, viel interessanter ist die Geschichte, die ihr Träger mit ihnen verbindet (geerbt, vom Flohmarkt, geschenkt, etc.).

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Manschettenköpfe mit hochwertigen Steinen sind selbstverständlich teuer, allerdings sind Knöpfe im Carbouchon-Schliff der Klassiker schlechthin und damit auch eine langfristige Investition in der Dekoration der Manschette.

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Sehr schöne Manschettenknöpfe macht der Mailänder Juwelier Villa, auch gut sind die Kreationen von Friedrich in Frankfurt. Reygers in München und Bentley & Skinner in London haben schöne alte Manschettenknöpfe im Sortiment.

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