10. September 2007

Hut ab

von G. B.

Panama Hut

Der Panama-Hut wird in der Regel mit der Hand aus Toquilla-Stroh des Scheibenblumengewäches (Botaniker aufgepasst!) Carludovica palmata geflochten. Ihre historischen Wurzeln hat die Herstellung des Panama-Hutes seit 1630 in Ecuador.

Der Name des Panama-Hutes entstand vermutlich durch einen Besuch des Strohhut tragenden US-Präsidenten Theodore Roosevelt 1906 bei den Bauarbeiten zum Panama-Kanal. So viel zur Hutgeschichte, in der Gegenwart geriet der Hut, nicht zuletzt durch den Panama-Hut tragenden Sozialismus-Dandy Erich Honecker, etwas in Verruf.

Doch seitdem Sozialisten nur noch bei C&A einkaufen (Lafontaine), kann der Panama-Hut wieder ohne politischen Hintergrund getragen werden.
Er sollte aber nicht im Auto (höchstens im Cabriolet), nie zu kurzen Hosen und auch nicht in geschlossenen Räumen getragen werden. Der Panama-Hut ist für den Herrn an heißen und sonnigen Tagen ein idealer Begleiter, der für Eleganz und Weltläufigkeit steht, wenn er lässig und nicht wie „aufgeschraubt“ auf dem Haupt seines Trägers sitzt.

Eine Kommentar zu “Hut ab”

  1. [...] einkaufen (Lafontaine), kann er wieder ohne politischen Hintergrund getragen werden”, ist bei Slow Wear zu [...]

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