26. November 2014

Business-Strapse

by G. B.

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Wir lesen bei Sharp and Daper zum Hemdenträger/halter: “Shirt Stays are a game-changing product, which work by comfortably attaching your shirt to your socks with adjustable elastic braces. Hidden beneath your trousers, they make sure that your socks will never slip down and – most importantly – your shirt will stay tucked in the whole day long.”

 

 

18. November 2014

Fight the Trend

by G. B.

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Der französische Neurowissenschaftler Jonathan Touboul hat den so genannten “Hipster-Effekt” in seinem Aufsatz “The Hipster Effect: When Anticonformists All Look the Same” beschrieben. Toubol erklärt am Beispiel der Hipster das Phänomen, warum Individuen, die nicht zum „Mainstream“ gehören wollen, trotzdem ähnlich aussehen.

Die vermeintlichen Speerspitzen neuer Trends leiden unter dem gleichen Problem: Sie sind schlicht zu langsam. Denn niemand ist offenbar in der Lage, die neuesten Trends in Echtzeit aufzunehmen. Und so dauert es eben, bis sich ein Trend von New York bis nach Hannover verbreitet. Es entsteht eine verspätete Wahrnehmung an deren Ende mehr oder weniger alle gleichzeitig auf den Trend-Zug aufspringen. Dann alle im Konzert: Bart, Röhrenjeans und Jutetasche. Natürlich wirkt der einzelne in einer Ansammlung von Schalke-Fans modisch immer noch höchst individuell, im Szene Coffe-Shop für den tollen fair gehandelten Filterkaffe ist die Individualität aber schon verschwunden.

„Obwohl sie sich sehr bemühen anders zu sein, endet es oft damit, dass Hipster ständig die gleichen Entscheidungen treffen. In anderen Worten: sie sehen alle gleich aus“ erklärt Toubol

Und obwohl die zur Schau getragene Individualität mittlerweile auch in gut gemachten (trendsetenden) Magazinen wie der Heritage-Post etwas abziehbildhaftes hat, weil eben jeder sein tolles Messer, die unglaublichste Crafted-Jeans und den witzigsten Oldtimer hat, gilt trotzdem: hier wird viel Wert auf Qualität gelegt und allein das ist schon in Zeiten von kollektiver Outdoor-Optik hilfreich und lobenswert.

 

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Außerdem: die Schuh-, Knopfloch und Gentleman-Ingenieure in den einschlägigen Foren sind nicht minder langweilig und uniform. Wer die alljährlichen Gockel-Bildchen von der Pitti-Uomo betrachtet, kann sehen, dass sich Toubols Beobachtungen perfekt auch auf die Welt der Protagonisten sartorialer Herrenbekleidung übertragen lassen. Also: nicht dem Trend folgen, sondern eigenen Stil entwickeln, ist zeitlos, individuell und man kann wird nicht Gegenstand von Forschungsreihen.

11. November 2014

Stil aus Berlin: Purwin & Radczun

by G. B.

Schön gemachtes Video der Berliner Maßschneider Purwin & Radczun. Mittlerweile hat das Unternehmen die ersten Jahre hinter sich gebracht und allein die Tatsache, dass es noch existiert, spricht für die Ernsthaftigkeit und Kompetenz der Inhaber. In jedem Fall ein guter germanisch-britischer Gegenpol zu Touristen-Marken wie Brioni oder Kiton.

 

 

 

5. November 2014

Am Hals des Milliardärs

by G. B.

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Dem FAZ Wirtschaftsredakteur Jürgen Dunsch war es in der Schweiz arg fad und so hat er den ägyptischen Unternehmer Samih Sawiris (im Bild ohne Schlips) zum Thema Krawatte befragt. Herausgekommen ist in dem Medien-Spiel „Langweilige Fragen an die falschen Adressaten“ nichts besonderes, wir zitieren:

Herr Sawiris, Sie sind Milliardär, verkehren in den besten Kreisen und bauen das große Tourismusresort in Andermatt, aber man erlebt Sie immer nur mit offenem Hemd.

Krawatten schnüren mir den Hals zu. Ich atme viel besser ohne Krawatte. Ich sehe nicht ein, dass dieses Zeichen eines sozialen Upgrades heute noch Gültigkeit hat. Früher gehörten Krawatten und dunkler Anzug zusammen. Die jungen wilden Unternehmer im Silicon Valley haben damit Schluss gemacht. Mit T-Shirts und Jeans signalisierten sie: Du bist nichts Besonderes, nur weil Du einen Anzug trägst.

Und siehe, auch der Milliardär, der in Andermatt ein Bergdorf umbaut, hat nicht mehr als die bekannten Allgemeinplätze zum Binder im Petto. Das vollständige Interview hier.

30. Oktober 2014

John & Phips – Piqué-Hemden “Made in Germany”

by G. B.

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Wir sind im unermüdlichem Bestreben stets neue und interessante Hersteller zu präsentieren auf das Hamburger Start-Up John & Phips gestoßen. Die beiden Gründer Peter „John“ Kröger und Rene „Phips“ Vassilliere haben sich zum Start ihres Unternehmens auf die Herstellung von hochwertigen Langarm-Piqué-Hemden konzentriert. Derzeit sind die ausschließlich in Deutschland produzierten Hemden in drei Farben (blau, weiß, hellblau) ausschließlich im Onlineshop von John & Phips zum sehr fairen Preis von 119 Euro erhältlich.

Wie immer haben wir einen Testkauf vorgenommen und sind sowohl von der logistischen Seite als auch von Paßform und Verarbeitungsqualität des Hemdes schwer beeindruckt. Grund genug, den Jungunternehmern ein paar Fragen zu stellen:

SW: Die Gründerszene in der Textilbranche ist gerade bei den Herstellern sehr überschaubar, was hat Sie motiviert, mit Ihrem Unternehmen in der Branche zu starten?

Die Motivation war das Fehlen der Produkte am Markt, die wir selbst gern tragen. Zu viele Logos, zu viel Ablenkung, zu wenig Konzentration auf das Wesentliche. Und wenn es etwas gab, das uns gefiel, dann ist es nach einer Saison meist wieder weg oder schlichtweg zu teuer, um ein wirkliches Standardstück zu sein. Wir wollen gute Qualität zu bezahlbaren Preisen.

 SW: Wie sind sie auf Stoffhersteller und Schneider gekommen?

Es gibt trotz immenser Abwanderungen in Deutschland immer noch eine Reihe kleinerer und mittlerer Textil-Betriebe, auf einige Zentren verteilt. Die haben wir recherchiert und uns dann auf eine kleine Deutschland-Reise begeben. Aber als wir bei unserem jetzigen Hersteller ankamen, stimmte vom ersten Eindruck an alles; da wussten wir: Hier sind wir richtig.

 SW: Warum gerade Piqué-Hemden?

Wir hatten nicht die Möglichkeiten, mit einer ganzen Kollektion an den Start zu gehen. So mussten wir uns beschränken. Das Piqué-Hemd schließt die formelle Lücke zwischen Poloshirt und Oberhemd und ist ein idealer Freizeit-Gegenstand, ist aber vergleichsweise selten zu finden. Daher erscheint es uns als idealer erster Artikel.

SW: Was ist im Wettbewerb die Benchmark für Sie und Ihre Produkte?

Wir sind nicht sicher, ob wir überhaupt wirklich in den Wettbewerb treten. Wir sind in erster Linie klein und anders. Klar, wenn man vergleichen will: Wir treten mit mal mehr, mal weniger bekannten italienischen Firmen in Konkurrenz. Was das Produkt selbst angeht, bewegen uns preislich aber eher in den Dimensionen der großen international bekannten Anbieter für Poloshirts und Hemden.

 SW: Sie fertigen bisher in drei klassischen Farben, planen Sie mit weiteren Farben, Formen und anderen Produkten?

Als nächste Schritte planen wir, die Farbpalette langsam, aber sicher zu erweitern. Außerdem arbeiten wir bereits an einer Kurzarm-Version des Hemdes.

 SW:Welche Vorteile bietet Ihr Angebot für Kunden?

Ein qualitativ hochwertiges Produkt aus lokaler Produktion, ein Hemd, das leicht zu kombinieren ist und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

SW: Reden Sie über Zahlen, wenn ja, wie viele Hemden wollen Sie in den nächsten 12 Monaten verkaufen?

Wir haben ja das Glück, dass wir mit Herstellern zusammenarbeiten, die eine flexible Produktion gewährleisten können. Wir können also mit kleinen Chargen arbeiten, aber, wenn notwendig, die Produktion zeitnah anziehen lassen. Wenn wir im ersten Jahr tausend Hemden verkauft haben, dürfen wir uns jedenfalls auf die Schulter klopfen!

27. Oktober 2014

Tappolino – Mehr Boutonnièren braucht das Land

by G. B.

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Wir bekamen ein Blümchen (gehäkelt) per Post – der Absender ist Tappolino, ein kleines Unternehmen aus Hamburg, das die Boutonnière für „alle“ wieder gesellschaftstauglich machen und so mehr Farbe in den Alltag und an die Revers bringen möchte.

Die Erfinder der gut gemachten „Volks-Boutonnière“ bieten auf ihrer Website (www.tappolino.de) die Möglichkeit, eine persönliches Blume – mit Knopf oder Pin zu befestigen – nach Wahl zu konfigurieren und dabei aus acht verschiedenen Mustern sowie 45 verschiedenen Farben zu wählen. Der Preis von fünf Euro liegt nur wenig oberhalb der Kosten für einen Großstadt-Capuccino. Ziel ist es, das Kunden die personalisierte Boutonnière gleich in mehreren Ausführungen anschaffen und zu unterschiedlichen Gelegenheiten frei kombinieren.

Mittlerweile sorgen vier reifere Damen, die in Norddeutschland die Boutonnièren fertigen, für schnelle Lieferung „just in time“ zu jedem Anlaß.

20. Oktober 2014

Croots waxed cotton – ewig währt am längsten

by G. B.

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Wir waren zu Besuch bei Uwe Maier von Amtraq, der – mit einer hervorragenden Nase ausgestattet – immer wieder interessante Hersteller im Programm hat.

Über Gepäck von Croots haben wir schon berichtet, nun hat sich das Unternehmen eine Waxed Cotton Serie gegönnt. Die Taschen mit rotem Innenfutter sind aus 24 oz Waxed Canvas Cotton von Halley Stevenson gefertigt, mit Griffen und anderen Lederdetails aus unverwüstlichen English bridle leather versehen und werden mit extrem belastbaren Reißverschlüssen von RiRi aus der Schweiz geschlossen.

Kurzum: Von der Expedition in Nepal bis zur Zugfahrt von Rosenheim nach Frankfurt sind die Taschen von Croots ein ziemlich robuster Begleiter des eleganten Herren, der gerne auf ein Rollköfferchen verzichtet und gemeinsam wie auch würdevoll mit seinem Reisegepäck patiniert.

Die Taschen sind schon in den ersten Läden eingetroffen (u.a. Specimen style, Rapperswil/CH, B 74, Frankfurt, Harvest, Düsseldorf, Frans Boone, Sluis/NL). Die Preise liegen zwischen 299 bis 459 Euro.

12. Oktober 2014

Viola Milano – Online Mekka für Krawatten

by G. B.

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Unser Feldzug für die Zukunft der Krawatte soll nicht nur in theoretische Betrachtungen und Forderungen enden. Das Schicksal der männlichen Halszier wird wesentlich durch ein attraktives Angebot bestimmt – hier hat sich der Fachhandel leider kaum Mühe gegeben – Krawatten hängen hinten recht und mit ihnen der Verkauf.

Mit Viola Milano ist uns ein Online-Anbieter aufgefallen, der sich auf Accessoires – neben Krawatten auch Schirme, Armbänder und allerlei Anderes – spezialisiert hat. Wir konzentrieren uns auf das Thema Binder. Der Webshop bietet eine sehr große Auswahl an unterschiedlichsten Farben und Macharten. Hergestellt werden die Krawatten für Viola Milano in Süditalien, hier produzieren kundige Hände 3-, 6-, 7- und sogar 9-fold Krawatten. Die Rohstoffe kommen von englischen und italienischen Herstellern.

Die Präsentation im Netz gefällt uns, sie ist gut und detailliert gemacht, von Seide- über Strick- bis zu Cashmere-Krawatten erstreckt sich ein Angebot, das zu betrachten schon ein Stündchen in Anspruch nimmt. Jede Menge klassische Farben und Dekors machen Viola Milano zu einem echten Krawattenkaufhaus – ein Angebot, das realistisch betrachtet kein Einzelhändler vorhalten kann.

Wir haben uns eine Krawatte bestellt und werden zum Thema Lieferung und Qualität demnächst hier noch weitere Informationen liefern.

5. Oktober 2014

Krawatte museal

by G. B.

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Die Krawatte – Männer, Macht, Mode unter diesem Titel zeigt das Landesmuseum Zürich eine Ausstellung zur Geschichte der Krawatte. Nicht frei von den üblichen Binder-Klischees wird hier aber immerhin eine historische Einordnung des maskulinen Halsschmucks vorgenommen. Und getreu des alten Spruchs „Zukunft braucht Herkunft“ sind wir ebenfalls fest von der Renaissance der Krawatte überzeugt.

Der Pressetext des Museums beschreibt die Ausstellung wie folgt: “Die Krawatte verrät viel über ihren Träger, über seine soziale Stellung, seine ästhetischen Vorlieben oder seine politische Haltung. In den letzten Jahren hat die Männermode die Krawatte wiederentdeckt. Befreit von Konventionen und strengen Dresscodes trägt auch die jüngere Generation mit Nonchalance und Unbeschwertheit zunehmend Krawatte. Diese neu gewonnene Aktualität bildet den Anlass der Ausstellung, die das Accessoire in all seinen Facetten und in verschiedenen Medien in Szene setzt.

Das Spektrum der Ausstellung reicht von der historischen Entwicklung der Krawatte seit dem 17. Jahrhundert über ihre Rolle in der Garderobe der Frau und in der Rockmusik bis hin zur Krawatte in der bildenden Kunst und Literatur. Eine zentrale Stellung nehmen die bedeutenden Textilarchive des Schweizerischen Nationalmuseums ein, die die wichtigsten Krawattenstoffproduzenten der Region Zürich umfassen, darunter Weisbrod-Zürrer, Robt. Schwarzenbach & Co., Gessner und Stehli Seiden. Darüber hinaus sind Exponate internationaler Leihgeber zu sehen, etwa seltene Krawatten aus der Rosenborg Collection in Dänemark und dem Victoria and Albert Museum in London, Krawattennadeln aus dem Musée des Arts décoratifs in Paris oder Kunstwerke aus dem Museum of Modern Art in New York.“

 

Noch bis zum 18. Januar 2015

23. September 2014

Wider den offen Kragen – Mehr Krawatte wagen

by G. B.

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Die schier endlosen Debatten um die Zukunft der Krawatte eint eines: Sie ist im Wesentlichen langweilig. Gebetsmühlenartig wird ein Leben ohne Krawatte als Sieg über Uniformität, Zwänge, Normen und Konventionen beschrieben. Phantomschmerzen wie Druck- und Würgegefühle durch das Tragen einer Krawatte sind ebenfalls Teil einer in diesen Tagen typischen deutschen Bequemlichkeitsdebatte. Was ist: Heerscharen von Anzugträgen irren mit offenen Hemdkragen durch deutsche Innenstädte und sehen aus wie Genossen des iranischen Revolutionsrates – der imaginierte Sieg über die vermeintliche Uniformität der Krawatte führt geradezu zu einer Uniformität der blässlichen Langeweile.

Die Krawatte ist schon lange kein Teil der Uniform mehr, sondern ein – wenn richtig in Gebrauch – hervorragendes Stilmittel um auch „formalen“ Kleidungsstücken Individualität und Eleganz zu vereinen. Dumm nur, dass es an Vorbildern für den richtigen Einsatz der Krawatte mangelt, Fernsehansager, Sportkommentatoren oder Günther Jauch sind leider Protagonisten des schlechtesten aller Geschmäcker – Jauchs textile Statements erinnern uns stets an die biedere Bürgerlichkeit eines Erich Honecker.

Normierte Bankangestellte in grauen Anzügen, weißen Hemden und mit schwarzen Schuhen könnten mit einer eleganten Krawatte selbst dieses fade Dressing verbessern – allein sie gehen oben ohne und sehen aus wie städtische Busfahrer nach Feierabend. Dabei ist die Krawatte nicht nur ein schönes Accessoire, das – eine entsprechende Freiheit im Kopf vorausgesetzt – mit Leichtigkeit getragen werden kann, nein, sie ist auch gewobener Gesprächsstoff. Von neidischen bis hohlen Kommentaren der Kollegen abgesehen, ist sie für viele Frauen ein guter Einstieg in einen freundlichen Dialog im Zug an der Bar oder im Job. Ohne Krawatte quasi sprachlos bleibt dem unbeschlipsten hier nur Elitepartner.

Ein erwachsener Mann sollte wissen, wann eine Krawatte geboten und wann sie sinnvoll oder auch nur schön sein kann. Auf dem Gartenfest des Bundespräsidenten ist sie ein Zeichen von Respekt vor dem Anlaß, auf dem Gartenfest von Mutti ist sie unnötig. Ein guter Anzug (zumal ein dreiteiliger) sollte nicht ohne Krawatte getragen werden, den wo der formale Anzug passend ist, sollte eine Halszier auch nicht fehlen. Merke: Casual Friday ist eine Erfindung der Funktionsbekleidungs-Industrie und dieser Feind muss überall bekämpft werden, wo er uns aus seinen Membranen anmüffelt.

Dies Normierungsschmiede (vormals Krawatten- jetzt Modeinstitut) für Deutsche Mode hatte über Jahrzehnte einen „Krawattenmann“ gewählt. Die Liste der Preisträger hat mit Borussia Dortmund zum Tiefflug angesetzt und vollzog die Bruchlandung der Eleganz mit Herrn Kerkeling und Jan Delay. Der Preis ist in diesem Jahr nicht mehr verteilt worden. Zeichnet sich damit das „aus“ für die Krawatte, oder die textilen Verwaltungsfachkräfte ab?

Liste der Preisträger
1965: Hans-Joachim Kulenkampff
1966: Willi Daume
1967: Willy Brandt
1968: Bernhard Grzimek
1969: Walter Scheel
1970: Helmut Schön
1971: Peter Wyngarde
1972: Roy Black
1973: Kurt Biedenkopf
1974: Dieter Kürten
1975: Robert A. Lutz
1976: Alwin Schockemöhle
1977: Walther Leisler Kiep
1979: Friedrich Wilhelm Christians
1980: Johannes Gross
1981: Hans Rosenthal
1983: Wilhelm Wieben
1984: Otto Wolff von Amerongen
1985: Richard Stücklen
1988: Claus Seibel
1990: Karl Otto Pöhl
1991: Günther Jauch
1997: Bodo H. Hauser
2000: Michel Friedman
2001: Guido Westerwelle
2002: Johannes B. Kerner
2003: Borussia Mönchengladbach
2004: Götz Alsmann
2005: Ulrich Wickert
2006: Christian Wulff
2007: Roger Cicero
2008: Henry Maske
2009: Eckart von Hirschhausen
2010: Claus Kleber
2011: Hape Kerkeling
2012: Jan Delay
2013: Tom Schilling

 

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