24. Juli 2015

Ledermann: Bernd Kreis im Interview

by G. B.

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Ihr Familenunternehmen hat ja schon eine schöne Tradition. Was hat sich in Ihrem Handwerk in den letzten Jahren verändert?

Dank unserer Kunden, die eine gute Arbeit wertschätzen, dürfen wir heute unbeschwerter als noch vor 15 Jahren die Handwerklichkeit und die Qualität der eingesetzten Leder immer weiter entwickeln, ohne auf den allerletzten Euro schauen zu müssen.

Wenn damals die Meinung vorherrschte, dass ein in Deutschland handwerklich hergestelltes Lederprodukt pauschal „sowieso zu teuer“ sei, wird heute verstanden, dass bei einem wirklich hochwertigen Lederartikel alleine der Materialanteil bis zu 75 Prozent ausmachen kann. So macht eine Produktion „made in Germany“ Sinn und genießt heute das besondere Vertrauen der Kunden.

Finden Sie überhaupt noch qualifizierte Mitarbeiter. Was muss man mitbringen , um in Ihrer Manufaktur arbeiten zu können?

In den letzten Jahren konnten wir gute, erfahrene Mitarbeiter hier in unserem Landkreis finden, weil Lederverarbeiter Ihre Betriebe schlossen oder verkleinerten. Mitarbeiter, die bei uns mitmachen wollen, sollten eine Ausbildung als Feintäschner oder Sattler absolviert haben und dürfen gerne auch Berufserfahrung und eine gute Portion Arbeitsfreunde mitbringen. Zukünftig möchten wir auch Ausbildungsplätze anbieten, um Nachwuchskräfte für unseren Betrieb und unser Handwerk zu begeistern.

Wie hoch ist der Anteil von Handarbeit bei Ihren Produkten?

Sehen Sie sich um. Wir setzen ein paar einfache Hilfsmaschinen ein wie z.b. Stanzen, Schärf-, Spalt- und Nähmaschinen, um unsere Produkte herzustellen. Aber selbst bei der Bedienung von diesen Maschinen kommt es sehr darauf an, dass z.B. das Halten und die Führung des Leders mit viel Gefühl und jahrelang geübten Handgriffen ausgeführt wird. Und der der Rest geschieht sowieso von Hand.

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Die Beschaffung von Rohstoffen in guter Qualität wird schwieriger. Woher beziehen Sie Ihre Häute?

Leder kaufen wir nahezu weltweit bei spezialisierten Gerbereien. Aber auch in Deutschland gibt es dafür noch echte Spezialisten. Natürlich haben Sie Recht: Wenn ich den Berichten der deutschen Gerbereien zuhöre, dann wird es tatsächlich von Jahr zu Jahr schwieriger, eine gute Rohhautqualität zu beschaffen. So ist z.B. die Rohhautqualität von Mast-Kühen nicht für hochbelastbare Sattlerqualitäten zu gebrauchen, weil ein Tier, das im Vergleich zum natürlichen Aufwachsen in ca. 2,5-facher Geschwindigkeit wächst, nicht nur schlechtes Fleisch, sondern auch schlechte Häute liefert.

Spielt Qualität überhaupt noch eine Rolle? Kaufen die Kunden nicht eher Labels ohne der Herstelltung noch besonderen Wert zuzumessen?

Für uns spielt die Qualität die einzig bedeutende Rolle. Die Qualität aller eingesetzten Materialien und natürlich auch die Qualität der Konstruktion und des Handwerks.

Ich glaube, dass die Anzahl an Kunden wächst, die lieber beim Produktspezialisten eine ehrliche Qualität für einen nachvollziehbar hohen Preis kaufen. Echte Label-Freaks werden wir damit natürlich nicht erreichen, aber die dort häufig enttäuschenden Qualitäten tragen Ihren Teil dazu bei, dass der eine oder andere Kunde doch über sein Einkaufsverhalten nachdenkt.

Gürtel, Taschen, Portemonnaies fallen im Handel meist in die Kategorie Accessoires und werden selten aktiv gezeigt oder verkauft. Wie arbeiten Sie mit dem Handel zusammen.

Unsere Produkte benötigen beigeisterte und informierte Mitarbeiter im Verkauf. Wenn dem Kunden vermittelt werden kann, wie sich unsere Qualitäten vom Marktüblichen unterscheiden, sind wir erfolgreich. Deshalb besuche ich unsere Kunden im Fachhandel persönlich, um Leder- und Produktschulungen durchzuführen. (Weiterlesen…)

11. Juli 2015

Tempel – oder Hinterhof?

by G. B.

Von Jürgen Wolf

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„Junge! Hier passiert nix Gutes, aber etwas Großes.“, sagte ich zu meinen 23-jährigen Sohn: „Etwas über das in Deinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium nichts gelehrt wird. Schau deshalb genau hin.“

Was wir sahen, war der menschenleere Vorplatz des alten Flugplatzgebäudes Tempelhof. Auch im Foyer – niemand zu sehen. Als Eintrittskarte hätte dieses Mal wohl auch ein Pik Ass vom Skat Club gereicht. Unglaublicher Weise genau dort, wo man vor 12 Monaten von mir noch sportliche 500 Euro haben wollte.

Nach dem Betreten waren wir betreten. Wo mein geistiges Auge sich an hunderte von Ständen aus den Vorjahren erinnerte, war ein grauenhaftes Nichts. Nur ein unverstellter Blick auf das Flugfeld. Keine Stände, die unseren Blick verstellten.Wir sahen uns alle an und schluckten. Eine bedrückende Stimmung.

Viele Schritte später, durch einen fast leeren Flur, sahen wir Menschen die im Freien chillten und trafen auch gleich ein paar bekannte Gesichter, die ähnlich schockiert waren wie wir. Der Blick in die angrenzende Halle gab uns den Rest. Das hier war keine Messe mehr. Das war eine Beerdigung. Nur leider eine, bei der die „Leiche“ zwar im Sarg lag, aber die Augen noch bewegte. „Unglaublich“. „Nicht zu fassen“ – waren meist die Worte aus dem Publikum.

Auf dem Rundgang gab es leider wenig zu sehen, dafür umso mehr zu besprechen. Die immer gleichen Fragen wurden gestellt und fanden keine befriedigenden Antworten. Nach diversen Flaschen Bier, in einer großen Runde von hunderten Menschen, war es dann 22:00 Uhr und wir verließen eine gestorbene Messe, die in ihren letzten Stunden immer noch mehr Geist versprühte, als die lebendige Panorama in ihrem ausgebuchten Zustand.

Dort waren wir für viele Stunden und sahen auch nichts. Noch nicht einmal ein monströses Flugfeld bot sich unserem neugierigen Auge. Die Jeans Highlights waren MOD, Mustang und Timezone. An den Rest kann ich mich nicht mehr erinnern. Totgetreten hat sich da auch keiner. Ich bin auf die offiziell geschönten Zahlen gespannt. Da traue ich immer mehr den vielen Taxifahrern, die ich auf all meinen Fahrten fragte, ob genauso viel los wäre wie vor 12 Monaten, worauf ich immer die gleiche Antwort bekam: Leider nein.

Die großen Brands sind alle weg. Die brauchen keine Multibrand Messe mehr. Vielleicht in der Art wie Levi´s auf der aktuellen Bright, um sich für ganz kleines Geld an die Skater ranzulutschen. Die Liste der Abtrünnigen ist lang und jedem bekannt. Wiederholungen sind langweilig. (Weiterlesen…)

9. Juni 2015

Sieben auf einen Streich – Fragen an Adrian Can

by G. B.

 

Courtesy Chris Hirschhäuser

Stilikone: Lapo Elkan

Anzüge sind … sind das maskuline Pendant zu Agent Provocateur.

Lieblingsaccessoire: Lucky Strike.

Männer brauchen … eine starke Frau und infolgedessen viel Geduld

…. den Sound von V8

…. ihre Ruhe.

Ich kaufe gerne … Schuhe.

Deutsche Männer sind … wahrscheinlich wie die türkischen Männer, einfach nicht zu pauschalisieren.

Frauen sollten … gut riechen!

Adrian Can wurde 1972 in Istanbul, Türkei geboren und zog mit seinen Eltern im Alter von sechs Monaten nach München. Nach dem Besuch einer Schauspielsschule und einigen Theater-Produktionen in München und Köln zog es ihn vor die Kamera. Im Moment ist Adrian Can in the „Big Game“ mit Samuel L. Jackson zu sehen, der Film startet weltweit am 18.06.

Adrian Can wurde von Chris Hirschäuser fotografiert.

5. Juni 2015

Sartoria Colazzo auf dem Weg nach Frankfurt

by G. B.

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Am 12. und 13. Juni ist die Sartoria Colazzo wieder in Frankfurt. Mit dabei: die bestellten Anzüge, Jacketts und Hosen.

 

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27. Mai 2015

Personal Shopping at Zara

by G. B.

Von Jürgen Wolf

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Unlängst besuchte ich in einer spanischen Großstadt zusammen mit meiner Partnerin eine Zara Filiale. Zu meinem Erstaunen war der Laden enorm groß, worauf ich in der Sekunde den Plan verfasste, den Raum wie eine Messehalle zu „zerlegen“, um auch wirklich alles begutachten zu können. Ich teilte den Laden also in Planquadrate auf und schritt voran. Die Aufgabe bestand darin, für meine Liebste etwas zum Anziehen zu finden. Als Mann der Mode, wurde von mir nicht weniger als eine Höchstleistung verlangt.

Nach einem Drittel der Fläche verließ mich das Vertrauen in meine modischen Fähigkeiten und in mir stieg kurz der Gedanke auf meinen Laptop zu holen und eine Excel Liste anzulegen, in die ich dann diverse Trends eintragen konnte, um dadurch den Weg in Richtung einer Erkenntnis zu finden…. Quatsch – Wie hätte ich diese Flut von Einzelteilen sortieren und auswerten wollen?

Was nun?
Was tun?

Ich stand also in dieser riesigen Shopping Arena und war kläglich daran gescheitert ein modisches System zu erkennen. Es gab alles und davon noch Variationen. Aber was passte hier zu was? Ich sehnte mich nach der Sesamstraße, in der alles seine Ordnung fand.
Um die Situation nicht komplizierter zu machen, als sie war, entschied ich mich für die Variante eines gezielt abgesetzten Hilferufes.

Was mir auffiel, waren viele junge, gutaussehende Damen, in Blau gekleidet, die ihre Bahnen, wie kleine Ameisen, durch den Raum zogen. Sie liefen kreuz und quer, hatten aber offensichtlich ein Ziel. Sie liefen meist mit Händen voll von Ware zu einem bestimmten Warenträger und falteten diese akribisch, nur das im nächsten Moment eine Kundin kam, das Teil hochhob, begutachtete und wieder fallen ließ. Kurz darauf kam die nächste Ameise und das Spiel begann von neuem.

Vom Pinkeln in einem Ameisenhaufen

Ich wollte gerne eine der Damen ansprechen und um ihre Hilfe bitten. Bei näherem Hinschauen verfiel ich aber in solch eine Andacht, dass ich das fein choreographierte Gewusel, dieser hübsch anzusehenden blauen Ameisen, nicht durch meinen Hilferuf sabotieren wollte. Ich erinnerte mich, an meine Kindheit, wie ich als kleiner Junge, zu Studienzwecken, in einen Ameisenhaufen pinkelte und diese faszinierende Ordnung kurzzeitig vollständig außer Kraft setzte. Ich schickte deshalb meinen Blick auf eine Wanderung und bemerkte zwei Damen: eine in Blau und eine ohne Blau, dafür aber mit einem iPad bewaffnet, mit dessen Hilfe sie der blauen Ameise Instruktionen erteilte. Das musste die Ameisenkönigin sein. Hier würde ich meinen Hilferuf absetzen, in der Hoffnung, dass die Königin die Arbeiterin mit der Aufgabe des Verkaufens versieht.

Um es für den geneigten Leser einfach zu gestalten, werde ich die nachfolgenden Dialoge in deutscher Sprache aufschreiben, obwohl das Englisch der Königin nicht frei von einem gewissen Humor war. „Die Damen, man verzeihe mir die Störung, aber wäre es ihnen möglich, mir ihre 3 Top Teile zu zeigen?“ Beide hoben ihre Köpfe und schauten mich an. Die Ameise zuerst mich und dann ihre Königin. Diese war außerordentlich hübsch und hatte große, dunkle Augen. Nach Beendigung meines Satzes wurden sie so groß, dass ich das Gefühl hatte, ausgestreckt darin stehen zu können. „Wie bitte?“

Ich wiederholte meine Frage und schob hinterher: „Ist es denn unüblich nach Unterstützung beim Kauf zu fragen?“ Ich will nicht behaupten, dass ihre Augen noch größer wurden, aber der Ausdruck der Verwirrung nahm deutlich zu. „Wir bieten kein Personal Shopping bei Zara an!“Aha! Darüber hatte ich mir im Vorfeld zu wenig Gedanken gemacht. Curated Shopping ist wohl auf dem Weg ins Internet. Jetzt war ich verwirrt. (Weiterlesen…)

18. Mai 2015

Neuer Colazzo Termin am 12. und 13. Juni in Frankfurt

by G. B.

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Die Brüder Alessandro und Giovanni Colazzo kommen am 12. und 13. Juni wieder nach Frankfurt, im Gepäck haben Sie die beim letzten Termin bestellen Anzüge, Jacken und Hosen zur Anprobe und das abschließende Feintuning. Unser Gastgeber Uwe Maier von Amtraq bietet den Gästen der Colazzos freundlicherweise einige ausgesuchte Einzelstücke im Rahmen eines Kollektionsverkaufs an.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit den Colazzos und ihren Kunden in Frankfurt. Termine für neue Colazzo-Kunden sind natürlich gerne machbar, allerdings nur noch eingeschränkt, bitte diesbzügliche Kontaktaufnahme an gb(at)slow-wear.de.

14. Mai 2015

Deutsche Medien und Herrenbekleidung – Verhüllungsjournalismus von Anfängern

by G. B.

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Die Themen Stil, Bekleidung, Dandytum etc. geistern in schöner Regelmäßigkeit durch ansonsten durchaus ernstzunehmende deutsche Medien. Wir beobachten dies ja schon seit Weiland Werner Theurich beim Spiegel mit einer neuen Form getexteter Ahnungslosigkeit brillierte.

Nun haben wir aus Versehen im Manager Magazin (glücklicherweise für unschuldige Bäume nur in der Online-Version) die Einlassungen von Katharina Starlay gelesen. Unter dem Titel „Darf ich schicker sein als mein Chef“ verbreitet die selbsternannte Mutter Theresa des Stils lesenswerte Plattitüden wie: „Erstens geht es um den Dresscode, die Statussymbole und die Insignien der Macht. Der Dresscode einer Firma ist tatsächlich Chefsache, weil er verbindlich festhält, wie sich ein Unternehmen gegenüber Kunden und der Welt präsentiert – und wo es sich positionieren möchte. Business oder Smart Business? Oder auch Business Casual? Den Ausschlag geben schließlich die Ansprechpartner, die es zu erreichen gilt, und die Preislage des Produktrahmens. Bodenständige Produkte verkaufen sich im schwarzen Anzug mit Manschetten-knöpfen nun mal suboptimal.

Mit dem gehobenen Dresscode der Chefetagen sind aber auch Details verbunden, die teuer wirken, weil sie früher auch teuer waren. Die erwähnten Manschettenknöpfe etwa, die mit Wappen und edlem Metall den Hauch des Elitären ausstrahlten. Heute sind sie (ohne Familienwappen) zu ganz anderen Preislagen und für jeden erschwinglich und werden damit eher zu einer Frage des Geschmacks“.

Business Smart, Smart Business Casual oder eher Stupid Business? Wer trägt außer Kellnern und Bestattungsunternehmern schwarze Anzüge bei der Arbeit? Manschettenknöpfe mit Familien-Wappen? Der beschriebene gehobene Dessscode wird im Beitrag durch einen Link auf die Bilder ausgewählter Dax-Vorstände „untermauert“. Allerdings sehen die Herren Blessing, Bock und Fitschen eher aus wie ordentlich angezogene Außendienstmitarbeiter der Signal-Iduna. Keine Spur von elitärem, gewagten oder auch nur handwerklich ordentlich Gemachten.

Ganz wichtig: Frau Starlay bietet auf Ihrer Website „Stilclub“ auch einen Stil-Check per Foto für nur 49,00 Euro inkl. MwSt an.

Statt Einstecktuch, Weste, und Krawatte reichen vielleicht auch Krawatte und Tuch

Natürlich darf bei soviel geballtem Enthüllungsjournalismus der Wettbewerb nicht fehlen. Die Wirtschaftswoche kontert zum gleichen Thema mit dem Beitrag “ Wer hat im Büro beim Stil das Sagen?“ Hier lesen wir über das tragische Schicksal von Frau Motsch: „Sie sitzen in Ihrem Büro – der Anzug vom Maßschneider, geschmackvolle Manschettenknöpfe, italienische Lederschuhe und Edelfüller – und dann kommt der neue Vorgesetzte herein: Schlabberjeans, T-Shirt und ausgelatschten Turnschuhen. Dass Führungskräfte oft sehr schlecht angezogen sind, erlebt Elisabeth Motsch, Trainerin für Image, Outfit und Umgangsformen, regelmäßig.“

Wer das für ein Einzelschicksal hält wird enttäuscht, das Wirtschaftsmagazin geht weiter in die Tiefe und hier wohnt der Kerberus der Herrenoberbekleidung, Bernhard „Bilderbuch in 19 Sprachen“ Roetzel, der mit folgendem Bonmont glänzt. „Die Kunst besteht darin, dass der Vorgesetzte nicht merkt, dass sein Angestellter besser angezogen ist“, So dürfen Kostüm oder Anzug natürlich weiter vom Lieblingsschneider gefertigt, anstatt von der Stange gekauft sein. Nur etwas dezenter darf es dann gerne sein: Statt Einstecktuch, Weste, und Krawatte reichen vielleicht auch Krawatte und Tuch.“

Wir fassen zusammen: Einfach die Weste weglassen!

Der Dandy als Eintagsfliege

Den aktuellsten Tiefpunkt lotet die Welt mit „So lebt es sich als Dandy – für einen Tag“ aus. Arne Siegmund verkleidet sich mit einem mediokren Anzug und spielt einige Anregungen aus dem Buch „111 Tipps und Regeln für den Mann von Welt“ nach. Der Titel des Buches erinnert schmerzlich an die besten Focus-Rankings und sein Inhalt ist eine Art Straßenverkehrsordung für einen Mann, der nicht in der Lage ist, sein Leben ohne fremde Hilfe zu leben.

Über den Autor des Buches schreibt sein Verlag: Brand durchlief stilprägende Lehrjahre an den Universitäten von Wien, Edinburgh und Oxford. Nach einer weiteren Dekade in Hongkong, Frankfurt und Berlin führten ihn die dort angestellten Beobachtungen zu dem Schluss, dass ohnehin alles den Bach runtergeht. Aus Gründen der Selbstverteidigung erstand er daraufhin eine größere Anzahl Trachtenjanker und zog sich an den Bodensee zurück“.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Was das Schickal der durch Berlin stolpernden Dandy-Ephemera-Vulgata Siegmund betrifft, stellt sich uns die Frage, ob sich der hier vergeudete redaktionelle Raum nicht hätte besser nutzen lassen. Damit verbinden wir den Wunsch, dass andere Medien dieses bewegende Thema nicht auch zur Grundlage einer dermaßen kompetenten Berichterstattung machen.

 

27. April 2015

Dicke Welle

by G. B.

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Der Anzug ist als eleganter und funktionaler Begleiter jetzt auch in der Surf-Szene angekommen. Der Schnitt der truewetsuits von Quicksilver führt trotz des Neoprenmaterials zu einer besseren Paßform als sie mancher Stoff-Anzug bietet. Das passende Hemd ist ebenfalls im Programm und für den festlichen Wellenritt steht auch ein Smoking zur Verfügung.

 

26. April 2015

Grazie a tutti

by G. B.

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Uns wurde aufgetragen, ein Dankeschön der Famile Colazzo  zu übermitteln. Dem kommen wir gerne nach:

Wir möchten uns sehr herzlich bei allen bedanken, die uns am vergangenen Freitag und Samstag besucht haben. Wir freuen uns über das Vertrauen, welches Sie unserer Familie entgegengebracht haben und werden alles dafür tun, dieses Vertrauen mit hervorragende Arbeit zu rechtfertigen. Wir freuen uns darauf, Sie bald wieder zu sehen. Ein besonderer Dank gilt Uwe Mayer, der für uns ein fantastischer Gastgeber war und dem Team von B74, das uns ebenfalls toll unterstützt hat.

 

Alessandro und Giovanni Colazzo

 

 

24. April 2015

Colazzo a Francoforte sul Meno

by G. B.

So, los geht’s. In der Berliner Str. 74, dürfen wir in den sehr schönen Räumen von Amtraq heute und morgen rund 30 interessierte Herren begrüßen. Vielen Dank an Uwe Maier für die tolle Gastfreundschaft.

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