19. Dezember 2014

System statt Bread & Butter

by G. B.

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Von Jürgen Wolf

Gestern war die Bread & Butter noch die weltweite Leitmesse für Urban Wear und Jeans und Berlin der Modestandort schlechthin. Heute ist sie insolvent. Den einen mag es wundern, andere haben es natürlich schon immer gewusst. Karl-Heinz Müller wird jetzt so ziemlich alles vorgeworfen, was dem Einzelnen in der Textil-Meute schon immer gestunken hat. Auf der Bread & Butter gab es Marken die keinen Platz bekamen, zu denen irgendwann auch mal Homeboy gehörte. Ich hatte nämlich 1992 das Gefühl, auf der Interjeans in Kölner müsse etwas passieren und kam mit der Idee für die Halle 12.1 um die Ecke. Der Begriff Fashion Sport war geboren und unsere Halle glich damals einem brodelnden Hexenkessel.

Danach saß ich im Messebeirat der Kölner Messe und als K-H Müller mit der ersten Bread & Butter um die Ecke kam, war ich dadurch mit Homeboy wohl auf der falschen Seite. Das war dann Mitte 2000 eine schlechte Voraussetzung für einen Platz in Barcelona. Den hatten wir dann aber trotzdem bekommen und KHM besuchte den Homeboy Stand. Er gefiel ihm, weil er in sein Konzept passte, er setzte sein breites KHM Signature Lächeln auf und klopfte mir auf die Schulter. Damit war alles gut. Sein Bauchgefühl war im Lot.

Die Kölner Messe hatte niemanden mit Bauchgefühl, aber eine Menge Zahlendreher in mittelmäßigen Anzügen. Im Gegensatz zur B & B, waren sie nicht fähig, Stimmungen zu verkaufen. Ihr Job war der Flächen zu vermieten. KHM ist aber ein Spezialist für die Gefühlswelten in der Mode und hat dies feinfühlig umgesetzt. Seine Messe wurde zur Marke und diese Marke hatte eine gigantische Anziehungskraft. Die Interjeans musste ihre Pforten schließen.

Perfekte Inszenierung spielt keine Rolle

KHM hat der Branche das gegeben, was sie eigentlich braucht und leider oft vermisst: die Inszenierung! Etwas in Szene setzen. Und zwar so, dass es am Ende dort ankommt, wo es hingehört: in den Schrank des Endverbrauchers. Im englischen Sprachraum heißt Messe Show. Das beschreibt die Aufgabe einer Messe vielleicht besser, denn sie soll dem Einkäufer eine Idee geben, die er in seinem Laden schlecht selber entwickeln kann. Etwas Neues aufzeigen. Das war die letzten 13 Jahre die Aufgabe der B & B und diese hat sie perfekt erfüllt.

Der Untergang der B & B ist symptomatisch für eine Konsumwelt in der die H&M´s dieser Welt die 1A Standorte mit günstiger und schneller Ware besetzen. Darauf hatte als erster Heinz Krogner reagiert und mit seinem System Esprit in die Weltliga gespusht. Und da taucht der Begriff zum ersten Mal auf: System.

Irgendwann merken es auch die anderen und lernen und auf einmal sind alle Systemanbieter. Dem Einkäufer wird sein instinktives Bauchgefühl abtrainiert, weil es nicht ins System passt. Die Abverkaufsliste ist jetzt der neue Gott und an den glauben bald alle. Ergebnis: der Markt verändert sich dramatisch.

Überall entstehen Markenflächen. Oder sollte man sagen Flächen? Sind denn alle auch eine Marke, die von sich behaupten eine Marke zu sein? Wohl kaum, denn nur die wenigsten haben eine Botschaft. Was ist die Botschaft von Porsche? Das weiß jedes Kind! Wie lautet die Botschaft von Jack and Jones? Mir fällt keine ein. Klar: Hier wird gute Ware zu einem Top-Preis angeboten und der Händler mit einer fürstlichen Spanne entlohnt. Klasse Konzept. Und weil das so toll ist, machen das die anderen jetzt auch.

Und weil der Händler Einfluß auf seine Kunden hat, glauben die vielen Kunden den vielen Schaufenstern und kaufen günstige Ware. Logisch. Wenn das auf einmal ausreicht, um in seiner eigenen Herde anerkannt zu werden, warum das doppelte für ein Sweatshirt ausgeben als bisher. Mein Händler hat es ja mit seinem Einkauf legitimiert. Auf einmal erkennt der Markt, dass so ziemlich alles gleich aussieht. Was wird gemacht? Darauf geachtet, dass das Produkt X dort gekauft wird, wo man das beste Preis/Leistungs- Verhältnis bekommt. So weit, so logisch und so gehen die Jahre dahin.

Derweil versorgte uns die Bread & Butter mit der guten Stimmung und währenddessen kommt das Internet auf den Plan und Zalando kauft alles, was es gibt. Der Markt lacht. Zalando verbrennt sehr viel Geld und sammelt fleißig Daten. Der Markt hat sich an sein Lachen gewöhnt, fängt jetzt aber das große Schimpfen an: Zalando klaut unsere Umsätze. Mittlerweile hat Zalando riesige Datenmengen gesammelt und wertet aus. Radikal. Die Industrie bekommt es zu spüren. Die Prozesse werden perfektioniert und „Huch“ ein Börsengang. Und nochmal „Huch“ , schwarze Zahlen. Die wirklich tödliche Waffe kommt aber erst jetzt ins Spiel: Zalando hat beim Börsengang eine ¾ Milliarde an Euros kassiert und wird jetzt EIGENE Marken auf ihre Plattform wuchten! (Weiterlesen…)

17. Dezember 2014

Sieben auf einen Streich – Fragen an Peter Kröger

by G. B.

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Stilikone: Robert Redford

Anzüge sind … immer seltener anzutreffen. Leider.

Lieblingsaccessoire: Sonnenbrillen und Lederwaren.

Männer brauchen … Frauen.

Ich kaufe gerne … Bücher und Krawatten.

Deutsche Männer sind … in Kleidungsfragen immer noch sehr traditionell.

Frauen sollten … genauso ihr Ding machen wie Männer.

 

Peter Kröger ist einer der Gründer von John & Phips. Das Unternehmenwurde 2014 mit dem Ziel gegründet, ehrliche Produkte auf den Markt zu bringen, die das Zeug zum lebenslangen Begleiter haben. Die erste Kollektion besteht aus Piquéhemden in drei klassischen Farben.

2. Dezember 2014

To boldly go where no man has gone before

by G. B.

 

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Der Herrenausstatter Michael Jondral aus Hannover – wir zitieren aus seiner bescheidenen Selbstdarstellung – „zählt zur Elite der europäischen Herrenausstatter. Aficionados wie Hersteller schätzen den Rat des alerten Herrenmode-Experten.“ Nun ist der Boutiquenbesitzer mit einem neuen Konzept unterwegs: Unter dem Titel „Sarto in Viaggio“ reist der Hannoveraner mit verschiedenen Herstellern aus seinem Portfolio in fremde Städte jenseits seines Sitzes an der Leine.

Noch offen ist, ob dieses Konzept, das die Kollegen des alerten Experten kaum besonders begrüßen dürften, die Zukunft des Einzelhandels determiniert oder eher aus der Not geboren wurde. Das Rätsel, ob Theaterdirektoren, die in ihrem Haus keine Gäste mehr haben, einen Wanderzirkus eröffnen sollten, können wir mangels fachlicher Eignung nicht lösen. Eine Frage die sich hier aber schon stellt: Wie sehen andere Handelspartner, beispielsweise die des transsilvanischen Schuhmachers St. Crispins, den Besuch des fliegenden Händlers in ihrer Stadt? Überhaupt löst sich mit Jondrals sartorialen Ausflüglern ein weiteres ehernes Gesetz der ehemals stolzen Herrenausstatterzunft in Luft auf: Gebietsschutz.

Bleibt die grundsätzliche Frage, wohin sich das hochwertige Angebot für Herren entwickelt. Sind mobile Trunk-Shows, die genau genommen nur die Fortsetzung eines bestehendes Konzeptes jenseits der Wände eines Geschäfts an anderen Orten sind, schon die Zukunft? Diese Form des Verkaufs kennen wir von Schneidern aus Hongkong, die sich von Hotel zu Hotel hangeln und beste Qualität zu niedrigen Preisen versprechen.

Das Jondralsche Angebot wird wohl kaum den günstigeren Preis zum Ziel haben, sondern ist vielmehr dem Wunsch entsprungen, andernorts interessante Zielgruppen zu aktivieren. Angesichts der rückläufigen Zahl von Herrenausstattern und eines schrumpfenden Angebots sicher eine naheliegende Idee. Ob sich eine spannende Warenwelt aber in einem Hotelzimmer abbilden lässt, wird zu beobachten sein. Auch der Aftersales und die damit verbundene Servicekultur sind ein interessantes Thema. Darüber hinaus gerät der Einzelhandel nun zusätzlich zu den (ungelösten) Herausforderungen des Internets durch eine neue Dimension des Wettbewerbs aus den eigenen Reihen an der Heimatfront unter Druck.

30. November 2014

Darauf einen Dujardin

by G. B.

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Die Getreideschnaps-Industrie entdeckt den Gentleman und hilfsbereite, höfliche, brüderliche deutsche Trunkenbolde. Uns fehlt:

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26. November 2014

Business-Strapse

by G. B.

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Wir lesen bei Sharp and Daper zum Hemdenträger/halter: “Shirt Stays are a game-changing product, which work by comfortably attaching your shirt to your socks with adjustable elastic braces. Hidden beneath your trousers, they make sure that your socks will never slip down and – most importantly – your shirt will stay tucked in the whole day long.”

 

 

18. November 2014

Fight the Trend

by G. B.

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Der französische Neurowissenschaftler Jonathan Touboul hat den so genannten “Hipster-Effekt” in seinem Aufsatz “The Hipster Effect: When Anticonformists All Look the Same” beschrieben. Toubol erklärt am Beispiel der Hipster das Phänomen, warum Individuen, die nicht zum „Mainstream“ gehören wollen, trotzdem ähnlich aussehen.

Die vermeintlichen Speerspitzen neuer Trends leiden unter dem gleichen Problem: Sie sind schlicht zu langsam. Denn niemand ist offenbar in der Lage, die neuesten Trends in Echtzeit aufzunehmen. Und so dauert es eben, bis sich ein Trend von New York bis nach Hannover verbreitet. Es entsteht eine verspätete Wahrnehmung an deren Ende mehr oder weniger alle gleichzeitig auf den Trend-Zug aufspringen. Dann alle im Konzert: Bart, Röhrenjeans und Jutetasche. Natürlich wirkt der einzelne in einer Ansammlung von Schalke-Fans modisch immer noch höchst individuell, im Szene Coffe-Shop für den tollen fair gehandelten Filterkaffe ist die Individualität aber schon verschwunden.

„Obwohl sie sich sehr bemühen anders zu sein, endet es oft damit, dass Hipster ständig die gleichen Entscheidungen treffen. In anderen Worten: sie sehen alle gleich aus“ erklärt Toubol

Und obwohl die zur Schau getragene Individualität mittlerweile auch in gut gemachten (trendsetenden) Magazinen wie der Heritage-Post etwas abziehbildhaftes hat, weil eben jeder sein tolles Messer, die unglaublichste Crafted-Jeans und den witzigsten Oldtimer hat, gilt trotzdem: hier wird viel Wert auf Qualität gelegt und allein das ist schon in Zeiten von kollektiver Outdoor-Optik hilfreich und lobenswert.

 

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Außerdem: die Schuh-, Knopfloch und Gentleman-Ingenieure in den einschlägigen Foren sind nicht minder langweilig und uniform. Wer die alljährlichen Gockel-Bildchen von der Pitti-Uomo betrachtet, kann sehen, dass sich Toubols Beobachtungen perfekt auch auf die Welt der Protagonisten sartorialer Herrenbekleidung übertragen lassen. Also: nicht dem Trend folgen, sondern eigenen Stil entwickeln, ist zeitlos, individuell und man kann wird nicht Gegenstand von Forschungsreihen.

11. November 2014

Stil aus Berlin: Purwin & Radczun

by G. B.

Schön gemachtes Video der Berliner Maßschneider Purwin & Radczun. Mittlerweile hat das Unternehmen die ersten Jahre hinter sich gebracht und allein die Tatsache, dass es noch existiert, spricht für die Ernsthaftigkeit und Kompetenz der Inhaber. In jedem Fall ein guter germanisch-britischer Gegenpol zu Touristen-Marken wie Brioni oder Kiton.

 

 

 

5. November 2014

Am Hals des Milliardärs

by G. B.

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Dem FAZ Wirtschaftsredakteur Jürgen Dunsch war es in der Schweiz arg fad und so hat er den ägyptischen Unternehmer Samih Sawiris (im Bild ohne Schlips) zum Thema Krawatte befragt. Herausgekommen ist in dem Medien-Spiel „Langweilige Fragen an die falschen Adressaten“ nichts besonderes, wir zitieren:

Herr Sawiris, Sie sind Milliardär, verkehren in den besten Kreisen und bauen das große Tourismusresort in Andermatt, aber man erlebt Sie immer nur mit offenem Hemd.

Krawatten schnüren mir den Hals zu. Ich atme viel besser ohne Krawatte. Ich sehe nicht ein, dass dieses Zeichen eines sozialen Upgrades heute noch Gültigkeit hat. Früher gehörten Krawatten und dunkler Anzug zusammen. Die jungen wilden Unternehmer im Silicon Valley haben damit Schluss gemacht. Mit T-Shirts und Jeans signalisierten sie: Du bist nichts Besonderes, nur weil Du einen Anzug trägst.

Und siehe, auch der Milliardär, der in Andermatt ein Bergdorf umbaut, hat nicht mehr als die bekannten Allgemeinplätze zum Binder im Petto. Das vollständige Interview hier.

30. Oktober 2014

John & Phips – Piqué-Hemden “Made in Germany”

by G. B.

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Wir sind im unermüdlichem Bestreben stets neue und interessante Hersteller zu präsentieren auf das Hamburger Start-Up John & Phips gestoßen. Die beiden Gründer Peter „John“ Kröger und Rene „Phips“ Vassilliere haben sich zum Start ihres Unternehmens auf die Herstellung von hochwertigen Langarm-Piqué-Hemden konzentriert. Derzeit sind die ausschließlich in Deutschland produzierten Hemden in drei Farben (blau, weiß, hellblau) ausschließlich im Onlineshop von John & Phips zum sehr fairen Preis von 119 Euro erhältlich.

Wie immer haben wir einen Testkauf vorgenommen und sind sowohl von der logistischen Seite als auch von Paßform und Verarbeitungsqualität des Hemdes schwer beeindruckt. Grund genug, den Jungunternehmern ein paar Fragen zu stellen:

SW: Die Gründerszene in der Textilbranche ist gerade bei den Herstellern sehr überschaubar, was hat Sie motiviert, mit Ihrem Unternehmen in der Branche zu starten?

Die Motivation war das Fehlen der Produkte am Markt, die wir selbst gern tragen. Zu viele Logos, zu viel Ablenkung, zu wenig Konzentration auf das Wesentliche. Und wenn es etwas gab, das uns gefiel, dann ist es nach einer Saison meist wieder weg oder schlichtweg zu teuer, um ein wirkliches Standardstück zu sein. Wir wollen gute Qualität zu bezahlbaren Preisen.

 SW: Wie sind sie auf Stoffhersteller und Schneider gekommen?

Es gibt trotz immenser Abwanderungen in Deutschland immer noch eine Reihe kleinerer und mittlerer Textil-Betriebe, auf einige Zentren verteilt. Die haben wir recherchiert und uns dann auf eine kleine Deutschland-Reise begeben. Aber als wir bei unserem jetzigen Hersteller ankamen, stimmte vom ersten Eindruck an alles; da wussten wir: Hier sind wir richtig.

 SW: Warum gerade Piqué-Hemden?

Wir hatten nicht die Möglichkeiten, mit einer ganzen Kollektion an den Start zu gehen. So mussten wir uns beschränken. Das Piqué-Hemd schließt die formelle Lücke zwischen Poloshirt und Oberhemd und ist ein idealer Freizeit-Gegenstand, ist aber vergleichsweise selten zu finden. Daher erscheint es uns als idealer erster Artikel.

SW: Was ist im Wettbewerb die Benchmark für Sie und Ihre Produkte?

Wir sind nicht sicher, ob wir überhaupt wirklich in den Wettbewerb treten. Wir sind in erster Linie klein und anders. Klar, wenn man vergleichen will: Wir treten mit mal mehr, mal weniger bekannten italienischen Firmen in Konkurrenz. Was das Produkt selbst angeht, bewegen uns preislich aber eher in den Dimensionen der großen international bekannten Anbieter für Poloshirts und Hemden.

 SW: Sie fertigen bisher in drei klassischen Farben, planen Sie mit weiteren Farben, Formen und anderen Produkten?

Als nächste Schritte planen wir, die Farbpalette langsam, aber sicher zu erweitern. Außerdem arbeiten wir bereits an einer Kurzarm-Version des Hemdes.

 SW:Welche Vorteile bietet Ihr Angebot für Kunden?

Ein qualitativ hochwertiges Produkt aus lokaler Produktion, ein Hemd, das leicht zu kombinieren ist und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

SW: Reden Sie über Zahlen, wenn ja, wie viele Hemden wollen Sie in den nächsten 12 Monaten verkaufen?

Wir haben ja das Glück, dass wir mit Herstellern zusammenarbeiten, die eine flexible Produktion gewährleisten können. Wir können also mit kleinen Chargen arbeiten, aber, wenn notwendig, die Produktion zeitnah anziehen lassen. Wenn wir im ersten Jahr tausend Hemden verkauft haben, dürfen wir uns jedenfalls auf die Schulter klopfen!

27. Oktober 2014

Tappolino – Mehr Boutonnièren braucht das Land

by G. B.

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Wir bekamen ein Blümchen (gehäkelt) per Post – der Absender ist Tappolino, ein kleines Unternehmen aus Hamburg, das die Boutonnière für „alle“ wieder gesellschaftstauglich machen und so mehr Farbe in den Alltag und an die Revers bringen möchte.

Die Erfinder der gut gemachten „Volks-Boutonnière“ bieten auf ihrer Website (www.tappolino.de) die Möglichkeit, eine persönliches Blume – mit Knopf oder Pin zu befestigen – nach Wahl zu konfigurieren und dabei aus acht verschiedenen Mustern sowie 45 verschiedenen Farben zu wählen. Der Preis von fünf Euro liegt nur wenig oberhalb der Kosten für einen Großstadt-Capuccino. Ziel ist es, das Kunden die personalisierte Boutonnière gleich in mehreren Ausführungen anschaffen und zu unterschiedlichen Gelegenheiten frei kombinieren.

Mittlerweile sorgen vier reifere Damen, die in Norddeutschland die Boutonnièren fertigen, für schnelle Lieferung „just in time“ zu jedem Anlaß.

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